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VfB Forstinning: Nach gutem Start - Zweite Pleite in Folge

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Abdelilah Erraji glich per Strafstoß kurzzeitig für den VfB aus.
Abdelilah Erraji glich per Strafstoß kurzzeitig für den VfB aus. © vfb

Der Aufsteiger VfB Forstinning verliert das zweite Spiel in Folge. Im Spiel gegen Eggenfelden war der VfB, vor allem in der Offensive zu harmlos.

Forstinning – Nach den drei Siegen zum Auftakt in der neuen Landesligaumgebung musste der VfB Forstinning nach der 1:2-Heimpleite gegen den Tabellenführer SpVgg Landshut nun mit dem 1:3 bei der SSV Eggenfelden die zweite Niederlage in Folge einstecken. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 glimmte beim VfB zwar der Hoffnungsfunke auf ein zählbares Ergebnis für die lange Heimreise, doch am Ende setzte sich die Heimelf verdient durch.

VfB Forstinning: Offensive zu harmlos

Einige Verletzungsausfälle im Offensivbereich sowie Urlaubsabsenzen zwangen Trainer Ivica Coric zum Improvisieren. Sein Team lag dann nach 27 Minuten in Rückstand. Paul Angermeier verwertete einen Steckpass aus einem schwierigen Winkel an Forstinnings Schlussmann Michael Heidfeld vorbei zur 1:0-Führung für die Platzherren. Forstinning fand zunächst keine Antwort auf den Rückstand, das 0:1 hatte auch noch zum Seitenwechsel Bestand.

Mit der zweiten Halbzeit wechselte Coric zu einer deutlichen offensiveren Ausrichtung. Abdelilah Erraji und Neuzugang Lukas Bauer ersetzten Mustapha Sillah und Ivan Sadric. Und zunächst schien die Maßnahme den VfB zu einem Teilerfolg zu führen. Nach einem Handspiel von Eggenfeldens Innenverteidiger Raphael Schmidhuber im eigenen Strafraum pfiff der Unparteiische Martin Schramm Strafstoß – eine auch nach den Worten von SSV-Abteilungsleiter Joe Stinglhammer unstrittige Entscheidung. Erraji trat an und verwandelte zum 1:1-Ausgleich (59.). Doch die Reaktion der Heimelf ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Pass von Alexander Gordok brachte Timo Schmidhuber allein vor Heidfeld den SSV wieder mit 2:1 in Front (61.). Und auch das 3:1 ähnelte in der Entstehung den beiden ersten Treffern. Wiederum betätigte sich Gordok als Assistgeber, Angermeier behielt die Ruhe und traf zum 3:1 (69.).

Der Gast aus Forstinning vermochte nicht mehr entscheidend zurück zu schlagen, auch nach der Dezimierung der Hausherren durch eine Rote Karte für Klaus Malec (77.) blieben alle Versuche erfolglos. „Wir haben wenig zugelassen, unterm Strich ein verdienter Sieg“, bilanzierte Eggenfeldens Spielertrainer Tobias Huber nach der Partie. (Christian Scharl)

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