Auch in der Bezirksliga kaum zu halten: Forstinnings Neuzugang Sven Jajcinovic.
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Auch in der Bezirksliga kaum zu halten: Forstinnings Neuzugang Sven Jajcinovic.

Nasenbeinbruch von Becker überschattet die Partie

VfB Forstinning behält trotz Verletzungen weiße Weste gegen SV Saaldorf

  • VonChristian Scharl
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Der VfB Forstinning holt im zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg. Vor allem die Abwehr des Bezirksligisten überzeugte beim knappen Sieg über den SV Saaldorf.

Forstinning – Auch im zweiten Saisonspiel hielt sich Bezirksligist VfB Forstinning schadlos und besiegte den SV Saaldorf mit 1:0. Die Offensive der Forstinninger stockte zwar bisweilen, doch der Abwehrverbund agierte äußerst solide und ließ kaum nennenswerte Aktionen der Gäste zu. Damit absolvierte der Nordverein den ersten Teil der Englischen Woche erfolgreich und reist nun am Mittwoch zum heiß erwarteten Nachbarschaftsderby zum FC Moosinning. „Es war kein Augenschmaus. Aber aufgrund der ersten Halbzeit haben wir am Ende verdient gewonnen“, urteilte VfB-Trainer Ivica Coric nach Spielschluss über die 90 Minuten.

Die Anfangsphase geriet beiden Teams etwas zerfahren, ehe Neuzugang Sven Jajcinovic nach einer Kombination mit seinem Sturmpartner Felix Füchsl das erste Ausrufezeichen mit einem Kopfball auf das Tornetz setzte. Dann stand zweimal Gästeschlußmann Thomas Kern in Mittelpunkt. Zunächst wehrte Kern einen Versuch aus kurzer Distanz von Jajcinovic ab, kurz darauf verkürzte er Füchsl den freien Weg ins Tor geschickt und verhinderte das 1:0. Dann folgte ein Verletzungsdoppel bei der Heimelf und damit einhergehend eine Ruptur des Spielflusses. Kevin Becker zog sich einen Nasenbeinbruch zu, Mathias Hirt verletzte sich an der Hüfte.

VfB Forstinning erzwingt kurz nach Wiederanpfiff die Führung - Saaldorf hatte „keine Kraft mehr“

Viel Arbeit also für Forstinnings Mannschaftsarzt Michael Danner, während auf dem Spielfeld der SV Saaldorf die kurzeitige Unordnung auf VfB-Seite zu seinen ersten Gelegenheiten nutzte. Maximilian Huber zog gedankenschnell nach einem geschenkten Ball ab aus knapp 30 Metern, verfehlte aber knapp. Ebenso Johannes Hafner mit der letzten Möglichkeit der ersten Halbzeit. Der VfB Forstinning sortierte sich kurz und erzwang kurz nach Wiederanpfiff die Entscheidung. Suhey Trabelsi verlängerte eine Füchsl-Rückgabe von der Grundlinie ins lange Eck und durfte das 1:0 bejubeln (49.).

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir hatten dann nach dem Rückstand keine Kraft mehr.“

Saaldorfs Trainer Pascal Ortner.

In der Folgezeit brannte die Coric-Truppe zwar kein Offensivfeuerwerk ab, behielt das Geschehen aber stets im Griff. Begünstig auch durch die schwindenden Reserven bei Saaldorf. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir hatten dann nach dem Rückstand keine Kraft mehr“, bilanzierte Saaldorfs Trainer Pascal Ortner die Partie ohne seinen Fixpunkt Felix Großschädel (privat verhindert). Und doch hätte Saaldorf beinahe noch einen Punkt ergattert. Nach einer Eckenvariante vergab Christoph Voitswinkler, in der Nachspielzeit verfehlte ein Kopfball sein Ziel.  arl

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