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Nach der Glanzleistung gegen Baldham-Vaterstetten muss der VfB einen Dämpfer hinnehmen.

VfB gegen SV Reichertsheim vom Glück verlassen

Unnötig? „Total!“ - Forstinnings Herndl über die Niederlage des VfB

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Unnötig? „Total“. Mit dieser knappen Antwort kommentierte Forstinnings Abteilungsleiter Thomas Herndl die 1:2-Pleite des VfB Forstinning beim SV Reichertsheim.

Der Gast glänzte eine Woche nach der 4:1-Gala gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Ost, SC Baldham-Vaterstetten, zwar nicht unbedingt, kontrollierte trotzdem im ersten Durchgang Ball und Gegner und führte nicht unverdient mit 0:1.

Doch im zweiten Abschnitt verlor Forstinning seine Linie, viele Zweikämpfe und am Ende auch das Spiel.

In den ersten 45 Minuten trat der VfB dominant auf mit gefühlt 70 Prozent Ballbesitz. Die Reichertsheimer verzeichneten zwar auch die eine oder andere Strafraumaktion, doch gefälliger und gefährlicher agierte der Gast.

Völlig verdient dann auch das 0:1 durch einen Kopfball von Nico Weismor nach einem Eckball von Taktgeber Kevin Becker. Gleich nach Wiederanpfiff die Großchance für den VfB zum 0:2. Aus kürzester Distanz bugsierte Ivan Bacak die Lederkugel in Richtung verwaistes Toreck, Simon Kürbs verpasste um Zentimeter, und der Ball rollte am leeren Tor vorbei.

Und anstelle der Vorentscheidung zugunsten Forstinnings kippte die Begegnung. Reichertsheim überzeugte dabei weniger durch eine feine spielerische Klinge als vielmehr durch enormen Willen, Durchsetzungsvermögen und effektive Standards. Felix Wieser marschierte durch das Mittelfeld und schloss sein Solo mit einem unglücklich abgefälschten Schuss ins Forstinninger Netz zum Ausgleich ab. Der Reichertsheimer Führung ging ein Freistoß voraus, den Korbinian Klein als Bogenlampe ins lange Eck des VfB-Tores köpfte.

2:1 und noch 15 Minuten zu spielen, genügend Zeit also für zumindest den Ausgleich. Forstinning schaltete nach der seltsamen Passivität zuvor wieder einen Gang höher und drängte auf das 2:2. Becker packte zweimal vergeblich den Distanzversuch aus, Reichertsheims Schlussmann Matthias Loew parierte einen aus kürzester Distanz vom eigenen Mitspieler abgefälschten Ball. Simon Kürbs verpasste dann die allerletzte Möglichkeit nach einem schnellen Zuspiel in die Gasse, denn Loew verzögerte geschickt und machte auch diese Chance zunichte.

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