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VfB Forstinning: Coric gehen Sturm-Optionen aus - ein Punkt aus nächsten beiden Partien das Ziel

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Sich wieder behaupten und punkten wollen Korbinian Hollerieth (vorne) und der VfB zuhause gegen Wasserburg.
Sich wieder behaupten und punkten wollen Korbinian Hollerieth (vorne) und der VfB zuhause gegen Wasserburg. © SRO EBERSBERG

Vor zwei Wochen hingen die Fußballwolken für den VfB Forstinning noch voller punktegefüllter Geigen. Zwei verlorene Partien und einige verletzte Akteure später, verdüstert sich die Stimmungslage bei Abteilungsleiter Thomas Herndl.

Forstinning – „Mit einem Punkt aus den nächsten beiden Partien gegen Wasserburg und beim SV Pullach wäre ich schon zufrieden.“ Auf Wunsch des Kontrahenten findet die Partie gegen den TSV 1880 Wasserburg am heutigen Samstag bereits um 13 Uhr im Forstinninger Sportpark statt.

Nachhaltig begeistert zeigte sich Herndl derweil von der letzten Auswärtsfahrt zum SSV Eggenfelden. Natürlich nicht ob des Ergebnisses, der 1:3-Niederlage. „Mit voller Kapelle hätten wir wahrscheinlich auch gewonnen“, mutmaßt Herndl. Aber das Umfeld mit vielen Helfern, Eigenbewirtung und ansehnlichen Auftritten bei Werbung und Außendarstellung fanden Herndls Lob, der mit seinen Mitstreitern in dieser Hinsicht beim VfB stetig am Verbessern und Erweitern ist. Einen Punkt auf der Agenda hat die Abteilung hierzu abgearbeitet und wird das Ergebnis heute mit Spielbeginn auf dem Rasen präsentieren. In Eggenfelden stand eben auch eine 1:3-Niederlage in den Büchern sowie ein weiterer Langzeitverletzter. Nachwuchstalent Lukas Bauer zog sich einen Wadenbeinbruch zu und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Damit dezimieren sich die Offensivoptionen nach den Ausfällen von Ivan Bacak, Sven Jajcinovic und Simon Kürbs weiter.

Zudem sind zwei weitere Akteure angeschlagen, ihr Einsatz gegen die Innstädter fraglich. Trainer Ivica Coric wird kurzfristig den Kader umdisponieren, vielleicht kommt Urlaubsrückkehrer Dimitar Kirchev zum Einsatz. Allerdings kämpft Wasserburg an derselben Front. „Mir fehlen aktuell urlaubs- und verletzungsbedingt immer sechs bis neun Mann“, so TSV-Neutrainer Harry Mayer. Die Wasserburger Löwen mussten als langjähriger Serienaufsteiger mit dem Abstieg aus der Bayernliga in der letzten Saison einen Rückschlag hinnehmen. „Es ist jetzt ein richtiger Umbruch mit neun Neuzugängen. Wir bauen eine neue Mannschaft auf, die mittelfristig wieder um den Aufstieg mitspielen soll,“ entwirft Harry Mayer ein erhofft erfolgreiches Zukunftsszenario.  (Christian Scharl)

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