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Trotz Führung - VfB Forstinning hadert mit erster Niederlage gegen die SpVgg Landshut

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Das frühe VfB-Tor: Die Flanke von Korbinian Hollerieth wehrte SpVgg-Keeper Huber erst hinter der Line ab, Mohamed Al Hosaini (r.) musste nicht mehr eingreifen.
Das frühe VfB-Tor: Die Flanke von Korbinian Hollerieth wehrte SpVgg-Keeper Huber erst hinter der Line ab, Mohamed Al Hosaini (r.) musste nicht mehr eingreifen. Foto: sro © sro

Lange Zeit sah es gut aus für den Landesliga-Aufsteiger aus Forstinning. Ab der 60. Minute gab der Liga-Neuling die Führung gegen Landshut aus der Hand.

Forstinning – Die SpVgg Landshut hat es schon wieder getan. Im vierten Saisonspiel lag der Landesligist zum vierten Mal in Rückstand und gewann dennoch. Dieser Fall für Profistatistiker dürfte zumindest in den bayerischen Fußball-Amateurligen wohl unerreicht sein. Und in der bislang letzten Auseinandersetzung dieser Serie musste der Landkreisvertreter VfB Forstinning am Ende als etwas unglücklicher 1:2-Verlierer vom Feld. Lange Zeit schien das Spiel auf ein leistungsgerechtes Remis zuzusteuern, ehe ein kurioses Billardtor mit Tuschieren der beiden Innenpfosten in der Schlussphase doch noch das Pendel zu Gunsten der Landshuter ausschlagen ließ.

„Wir haben es vielleicht nicht verdient, zu gewinnen. Wir haben es aber definitiv nicht verdient, zu verlieren.“ VfB-Trainer Ivica Coric ärgerte sich in der ausführlichen Nachbetrachtung der Begegnung vor allem über eine, vielleicht auch spielentscheidende Szene. Der Ausgleich durch einen Strafstoß resultierte aus eine klaren Fehlentscheidung des Unparteiischen Maximilian Scheungrab (FC Vilshofen).

Das Foul geschah außerhalb des Strafraums, deutlich sichtbar auch in der Sporttotal-Übertragung. Der Schiedsrichter zögerte auch zunächst bei seiner Entscheidungsfindung, ehe doch der Strafstoßpfiff folgte. Einer Nachfrage durch Coric entgegnete der Regelhüter, dass er Spuren auf der Strafraumlinie gesehen hatte. Andererseits verweigerte der Unparteiische bei einer Strafraumaktion an Dominik Damjanovic kurz vor dem Spielende einen Elfmeter. „Den kann man geben, muss man aber nicht“, meinte der Forstinninger Trainer. Könnte man aber eben.

Ansonsten sah Coric ebenso wie sein Landshuter Pendant Christian Endler wenige Torchancen auf beiden Seiten und eine in der Entstehung glückliche VfB-Führung. „Das 1:0 haben wir lange gut verteidigt. Allerdings kam dann ab der 60. Minute wenige Entlastung von uns, das hätten wir besser machen können“, so der VfB-Coach.

Endler monierte bei seiner Elf, die nun alleiniger Spitzenreiter ist, den Verlust des roten Fadens nach dem Rückstand. „In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht. Es war insgesamt ein flottes Landesligaspiel.“  (arl)

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