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VfB Forstinning will sich in der Winterpause verstärken: Saaldorf hat Signalwirkung

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Der VfB Forstinning hat mehr Sorgen, als die Tabellensituation erahnen lassen sollte.
Der VfB Forstinning hat mehr Sorgen, als die Tabellensituation erahnen lassen sollte. © Christian Riedel

Ganz so sorglos, wie man meinen möchte, füllt die sportliche Leitung des souveränen Bezirksliga-Spitzenreiters seine Spieler-Wunschliste noch nicht aus.

Forstinning – Zum einen, weil sich der VfB Forstinning nach dem Auswärtsspiel beim SV Saaldorf (Sonntag, 14 Uhr) vor der Winterpause noch auf das richtungsweisende Topspiel gegen Verfolger Moosinning fokussiert.

Zum anderen, „weil die lange Saison inzwischen ihren Tribut in Form von Kranken und Verletzten fordert“, sagt Thomas Herndl. Forstinnings Abteilungsleiter durfte sich im Kreispokal zwar über den souveränen Halbfinal-Einzug freuen. Gleichzeitig erlitt Angreifer Felix Füchsl in Egmating eine schwere Knieverletzung, die ein weiteres Loch in die aktuell „sehr dünne“ Personaldecke reißt. Herndl rechnet mit 14 spielfähigen Reisebegleitern für die Sonntagsfahrt ins Berchtesgadener Land, die nach einer fast perfekten Hinrunden-Bilanz (14 Siege aus 15 Spielen) gewarnt sein sollten: „Irgendwann holt es dich ein! Wie beim 0:1 in Aschheim, wo du eben einmal nicht deine Leistung auf den Platz bringst.“

Herndl glaubt, dass von einem Sieg in Saaldorf nochmal „ein Signal an den Rest der Liga“ ausgehen könnte. Bei jedem Drei-Punkte-Schritt, der den VfB näher ans Tor zur Landesliga bringt, dürfe man nur nicht übersehen, „dass die Konkurrenten Freilassing, Moosinning und Dorfen ebenfalls eine hervorragende Saison spielen“. Bleibt der Ligaprimus nach der Winterpause von Ausrutschern verschont, kann die derzeit „zweigleisige Planung“, frühzeitig eingleisig werden. Herndl: „Wir suchen auf zwei, drei Positionen nach Qualität und dazu ein paar jüngeren Spielern.“  bj

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