Jubeltruppe. Sechstes Spiel, sechster Sieg. Der VfB Forstinning bleibt nach dem 4:1-Erfolg in Westerndorf Spitzenreiter der Bezirksliga Ost.
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Jubeltruppe. Sechstes Spiel, sechster Sieg. Der VfB Forstinning bleibt nach dem 4:1-Erfolg in Westerndorf Spitzenreiter der Bezirksliga Ost.

VfB weiter Tabellenführer

Sechstes Spiel, sechster Sieg: Forstinnings Serie hält auch in Westerndorf

  • VonChristian Scharl
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Der VfB Forstinning marschiert durch die Bezirksliga Ost. Der VfB gewinnt auch gegen den Aufsteiger SV Westerndorf und bleibt damit ohne Punktverlust.

Forstinning – Der VfB Forstinning scheint nicht zu stoppen. Auch im sechsten Saisonspiel behielt der Spitzenreiter seine Weiße Weste und übersprang die Auswärtshürde beim Aufsteiger SV Westerndorf deutlich mit 4:1.

Die drei Punkte fielen aber dem VfB Forstinning nicht in den Schoss, erst in der Schlussphase setzte sich der Tabellenführer mit den entscheidenden Teffern durch. Dabei benötigte die Partie eine lange Anlaufzeit, erst im zweiten Durchgang sahen die 150 Zuseher packende Strafraumszenen. „Wir hatten zwar viel Ballbesitz, doch die erste Halbzeit verlief recht träge“, fasste Forstinnings Kapitän Korbinian Hollerieth die ersten 45 Minuten zusammen. Wesentlich munterer verlief dann die zweite Spielhälfte mit einigen Topchancen auf beiden Seiten und insgesamt fünf Treffern.

Gleich nach Wiederbeginn landete ein weiter Ball bei Ivan Bacak, dessen Rückgabe schob Hollerieth zum 0:1 ins Netz. Forstinning lief in dieser Phase den Kontrahenten gut an. Das Geschehen wogte jetzt hin und her, beide Teams besaßen mehrfach die Gelegenheiten zum Ergebnisausbau respektive Ausgleich.

VfB Forstinning: Wieder stechen die Joker

Westerndorfs Schlussmann Simon Rott machte die Hoffnungen von Forstinnigns Sven Jajcinovic auf seinen ersten Saisontreffer zunichte, auf der Gegenseite vergaben Marinus Jackl und Ben Hanhardt beste Gelegenheiten. Erst Michael Jackl ließ Westerndorfs Anhang jubeln, nach einem Eckball traf er zum 1:1-Ausgleich. „Zu diesem Zeitpunkt gar nicht mal unverdient“, musste auch Hollerieth konstatieren.

Zugute kamen dann dem VfB zwei Patzer in der Westerndorfer Defensive und das glückliche Händchen von Forstinnings Trainer Ivica Coric. Bereits in der Vorwoche beim 3:2-Sieg in Siegsdorf wechselte Coric mit Ivan Bacak den entscheidenden Mann ein, auch in Rosenheim avancierte ein Bankspieler zum entscheidenden Akteur. Mohamed Al Hosaini traf sieben Minuten nach seiner Einwechslung aus kurzer Distanz nach einem geblockten Ball im Nachsetzen (74.). Und kurz darauf bestrafte der VfB einen Ballverlust im Westerndorfer Spielaufbau mit dem 1:3, wiederum hieß der Torschütze „Mo“ Hosaini (74.). „Dann hat Westerndorf aufgemacht, wir hatten jetzt aber Oberwasser“, freute sich Hollerieth nicht nur über seinen eigenen Treffer. Einwechselspieler Julian Böhm schließlich machte den Deckel drauf auf den Forstinninger Sieg (90.). „Wir machen nach dem 1:2 hinten auf und versuchen nochmal alles nach vorne. Am Ende sind es die individuellen Fehler, die uns dieses Spiel kosten“, erklärte SVW-Trainer Markus Wallner die Niederlage.  arl

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