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Ball und erste Punkte im Fokus: Mateo Cacic (r.) muss heute mit dem VfB Forstinning in Ampfing ran.

Planungssicherheit als Luxusgut

Coric verlängert - VfB peilt Landesliga-Aufstieg an

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Der VfB Forstinning startet in ein „interessantes Auftaktprogramm“ in Ampfing. Die beste Nachricht zum Spiel am Freitagabend: Trainer Ivica Coric hat seinen Vertrag bereits verlängert. 

+++ DIE PARTIE AM FREITAGABEND WURDE ABGESAGT +++

Forstinning – Verlässliche Rahmenbedingungen und eine gewisse Konstanz sind Ivica Coric bei der Verrichtung seiner sportlichen Arbeit wichtig. Nach acht Jahren an der Kirchheimer Seitenlinie beendet der VfB-Trainer heute Abend um 19.30 Uhr im Ampfinger Isenstadion seine vierte Wintervorbereitung mit den Forstinningern Bezirksliga-Fußballern.

Dass Coric mindestens noch eine weitere Wintervorbereitung beim VfB dranhängt, dafür hat Abteilungsleiter Thomas Herndl gesorgt und Corics Arbeitspapier vorzeitig um ein Jahr verlängert. „Damit setzen wir ein Zeichen der Kontinuität und stellen gleichzeitig die Weichen für die kommende Saison“, freut sich Herndl.

Gemeinsam mit seinem Vereinsteam werkelt er im Hintergrund längst an einer ambitionierten Zukunft, die mit der „für das Vereinsleben wichtigen Eröffnung des neuen Vereinsheims“ Anfang Juni beginnen soll. „Unser Weg ist noch nicht zu Ende. Wir wollen nächstes Jahr angreifen und um den Aufstieg mitspielen“, schickt Herndl voraus. „Deshalb sind wir gerade dabei, den aktuellen Kader zusammen zu halten, um ihn dann in der Spitze nur punktuell auf zwei, drei Positionen verbessern zu können.“

Eine Transferoffensive in der abgelaufenen Wechselperiode wollten weder Herndl noch Coric zwanghaft vom Baum brechen. Lediglich Michael Hierl (25, VfR Neuburg) heizt künftig den Konkurrenzkampf mit Andres Lehnert und Christian Mader auf der Torhüterposition an. „Es ist schwierig, mit unseren bescheidenen Möglichkeiten Topleute zu motivieren, an unseren Standort zu kommen. Abgesehen davon ist unser Kader qualitativ und quantitativ groß genug, um besser als letztes Jahr abzuschneiden.“ Bei aktuell zwölf Zählern Rückstand auf den heutigen Gastgeber macht sich der VfB keine großen Hoffnungen mehr auf den Relegationsplatz zwei. Den Aufstiegskandidaten TSV Ampfing sowie anschließend Spitzenreiter SC Baldham-Vaterstetten im direkten Duell ins Stolpern zu bringen, traut Herndl dem Coric-Team andererseits allemal zu: „Ein wirklich interessantes Auftaktprogramm, wo wir immer auf Augenhöhe sein können und unsere eigene Qualität nicht unter den Scheffel stellen müssen. Unsere Bilanz gegen die Spitzenteams ist nicht schlecht, das Hinspiel war ein Topspiel, das unglücklich für uns gelaufen ist (2:3).“

Insgesamt ist Herndl mit dem bisherigen Saisonverlauf und der Vorbereitung durchaus zufrieden. Letztlich erlaubt ihm ja gerade der sorgenfreie vierte Tabellenrang, rechtzeitig den angepeilten Angriff in der nächsten Spielzeit vorzubereiten und mit Planungssicherheit in Personalgespräche zu gehen. Für Herndl ist das „schon ein Luxus“.

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