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Rechnet mit seinem Team und dem Sprung auf den Relegationsplatz: Zorneding-Coach Michael Niederlöhner (l.). 

Kreisliga 3: Kompakt

Vier Endspiele, vier Mal Vollgas! - Zorneding im Abstiegskampf unter Zugzwang

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Die Spiele der Kreisliga 3 im Überblick.

TSV Oberpframmern –
SC Baldham-Vater. II So. 14:30

Eigentlich hatte Manu Lutz gehofft, die 35 Punkte würden genügen. Doch der Klassenerhalt ist damit noch nicht unter Dach und Fach. „Wer kann denn ahnen, dass die hinter uns alle gewinnen“, sagte der Pframmerner Spielertrainer zu seiner nicht aufgegangenen Rechnung. Dass man nun quasi im Vorübergehen die noch fehlenden Punkte zuhause gegen die noch immer sieglosen Baldhamer holt, glaubt er nicht. „Ich traue meinen Jungs alles zu“, so Lutz, „einen Sieg in Aschheim ebenso wie eine Heimniederlage gegen Baldham.“ Die Trainingsbeteiligung lässt ihn diesbezüglich nicht gerade in Euphorie verfallen. „Sie lässt zu wünschen übrig“, gesteht der Pframmerner, der dennoch auch in der nächsten Saison am Ruder bleiben wird. Dass das in der Kreisliga sein wird, davon ist Lutz überzeugt. Entsprechende Bedeutung kommt dem aktuellen Heimspiel zu. „Ein Dreier, dann ist der Deckel drauf, und wir haben Grund zu feiern. Denn mit unseren Voraussetzungen ist es nicht selbstverständlich, Kreisliga spielen zu dürfen.“

TSV Ottobrunn –
TSV Zorneding Sa. 17:30

„Wir haben alle Karten in der Hand“, sagt Michael Niederlöhner. Der Coach der Zornedinger Kicker ist felsenfest vom Klassenerhalt überzeugt. „Wir haben noch ein Spiel mehr als die Konkurrenz zu absolvieren. Vier Endspiele. Ich habe meinen Jungs klar gemacht, dass es nur an uns liegt, ob wir drin bleiben oder nicht.“

Zumindest Niederlöhner ist von der (Kreisliga-)Qualität seiner Mannschaft überzeugt: „Die Jungs werden immer besser. Ich hab’ eine richtig gute Truppe beinander.“ Doch die müsse man davon überzeugen, dass es die „einfachen Dinge sind, die zum Erfolg führen“. Dass er auf einige Spieler verzichten muss – Michael Rauschhuber, Michael Stadler und Sebastian Hörmann fehlen – ficht ihn nicht an. „Ich habe 14 gute Leute. Wenn wir uns ausschließlich auf die anstehende Aufgabe fokussieren, mit einer kontrollierten Offensive agieren und ein wenig mehr Glück haben als im Hinspiel, als ein abgefälschter Ball die 1:2-Pleite brachte, gewinnen wir. Vier Spiele noch, vier Mal Vollgas!“.  hw

SK Srbija München –
SV Anzing So. 14:30

Ohne fünf verletzte Stammkräfte reist der SV Anzing zu den abstiegsbedrohten Münchner Serben, die nach drei Niederlagen unter Zugzwang stehen.

„Das wird sehr schwierig auf dem kleinen Kunstrasen, weil Srbija noch dringend Punkte braucht“, vermutet Benno Stadler. Der ebenfalls angeschlagene Spielführer der Gäste hofft trotz dünner Personaldecke auf einen ähnlich guten SVA-Auftritt wie zuletzt beim 3:1-Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten TSV Trudering. Schließlich werde die Konzentration im Training stets hochgehalten. Allein schon durch diverse Trainingsgäste. „Eine Zusage haben wir schon“, freut sich Stadler.  bj

TSV Waldtrudering –
SV Hohenlinden So. 14:30

Unterm Strich spielt der SV Hohenlinden eine „fantastische Saison“. Davon ist Trainer Ralf Santelli felsenfest überzeugt. „Ohne Einbruch und mit vielen geilen Toren, das ist schon mal ein Entwicklungsschritt für mich. Leider wird der durch das Tagesgeschäft oft verkannt.“

Das Tagesgeschäft bedeutet in Hohenlinden schon seit Wochen und im Saisonfinale ganz besonders, ein Fernduell mit den Drittplatzierten der anderen beiden Münchner Kreisligisten um die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. Diesbezüglich haben die Herliner aktuell das Nachsehen.

„So ein Fernduell ist einfach ganz was anderes“, sagt Santelli. „Die Spieler haben die Punktezahl im Kopf, aber ohne intern ordentlich Druck aufzubauen, schaffst du das nicht.“ Insofern sei die Erfolgsformel simpel wie nach drei sieglosen Partien ambitioniert gleichermaßen: „Die letzten vier Spiele musst du gewinnen!“ Beginnend mit dem Spiel in Waldtrudering. „Die stehen noch hinten drin. Das sind die unangenehmsten Spiele.“ bj

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