Vier Minuten fehlen Falke zum Sieg

Vier Minuten fehlten den Schwabener Falken, um den sehnsüchtig erhofften Dreier einzufahren. Pipinsrieds Abwehrspieler Christian Frohnwieser fand mit einem 25 Meter-Schuss den Weg durch ein Abwehrknäuel direkt ins Falke-Tor zum 1:1-Endstand.

von alois Moser

Markt Schwaben - Es war ein Treffer mit Ansage: Falkes Defensive "schwamm" in den letzten zehn Minuten gewaltig. Im Nachhinein waren sich beide Übungsleiter einig: Das Remis entsprach dem Spielverlauf.

Falkes Notelf, nur noch elf Kaderspieler standen zur Verfügung, ließ von Beginn an erkennen, dass sie gewillt war, die Schmach vom 1:4 gegen Raisting auszubügeln. Beide Seiten bevorzugten zunächst die Torsicherung. Die Trainer-Order "Safety First" wurden von den Abwehrreihen konsequent ausgeführt. So warteten die Fans vergeblich auf packende Torszenen. FCP-Mäzen Konrad Höß schimpfte an der Außenlinie über das harmlose Offensivspiel seiner Kicker, Falke- Coach Franz Sattler forderte lautstark eine Tempobeschleunigung. Exakt in der 17. Spielminute vergab bei den Gästen Thomas Oberhauser aus bester Schussposition den Führungstreffer. Die Gäste aus dem Dachauer Land bekamen eine weitere gute Gelegenheit, als Freistoßspezialist Bernhard Ahammer sein 25-Meter-Geschoss (22.) um Zentimeter zu hoch ansetzte. Das spielerische Übergewicht der Hausherren endete stets an der Sechzehnmetergrenze.

Lebhafter gestalteten die Akteure Abschnitt zwei. Elegant umkurvte Andi Schmalz seine Bewacher, sein platzierter Schuss (53.) fand aber nicht sein Ziel. Aufatmen bei den Falken, als Pipinsrieds Marcel Richter mit einem "Zuckerpass" Josef Wirkner ins Szene setzte, der Angreifer aber leichtfertig die Führung vergab. Auf Falkes Seite drosch der aufgerückte Michael Rödl aus kurzer Distanz den Ball über die Querstange.

Jubel dann bei den Gastgebern, als Achilles Zampos das Leder maßgerecht für Peter Kugler auflegte, dessen Direktabnahme zum 1:0 (75) einschlug. Der Gegentreffer war wiederum das Signal für die Richter-Elf den Turbo zu erhöhen, volles Risiko zu gehen.

Die Falken wähnten sich aber zu früh in Sicherheit und spielten auf Ergebnishalten. Eine Taktik, die in die Hose ging. Pipinsried zog ein Powerplay auf, die Heimelf igelte sich im eigenen Strafraum ein, statt bei Befreiungsschüssen im Mittelfeld präsent zu sein. Die Bestrafung dafür folgte durch Frohnwiesers Glückschuss zum 1:1 auf dem Fuß. Nach fünf erfolglosen Auftritten müssen die Falken weiter auf den nächsten Dreier warten.

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