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Ralf Santelli steht mit Hohenlinden vor einer großen Hürde.

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Zorneding muss gewinnen - Hohenlinden erwartet Ottobrunn

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Der TSV Zorneding unter Zugzwang, wenn Abstieg noch verhindert werden soll.  Hohenlinden kann gegen Ottobrunn einen großen Schritt Richtung Relegation gehen. Baldhams Reserve hofft auf den ersten Sieg.

SV Hohenlinden – TSV Ottobrunn So. 14:00

Der SV Hohenlinden befindet sich auf der Zielgeraden der Saison in einer Situation, die maßgeblich von den klassischen Fußball-Floskeln geprägt ist. Da kann und will auch Trainer Ralf Santelli nicht umhin. „Abgerechnet wird erst am letzten Spieltag. Aber natürlich werden die Chancen auf die Aufstiegsrelegation immer geringer. Nur wenn wir unsere Hausaufgaben nicht machen, dürfen wir uns hinterher erst recht nicht beklagen.“

Drei Partien binnen acht Tagen, beginnend mit dem Heimspiel gegen den TSV Ottobrunn (Sonntag, 14 Uhr), bleiben dem SVH, um einen Fünf-Zähler-Rückstand im Fernduell mit dem SC Inhauser Moos (Kreisliga 1) wettzumachen. Da ist es offensichtlich, was sich Santelli anlässlich seines 51. Geburtstages von seiner Mannschaft wünscht: „Schon letztes Jahr haben sie mir einen Sieg geschenkt. Der würde uns jetzt noch einmal Auftrieb geben.“ Dieses Geschenk werde man sich aber hart erarbeiten müssen. Schließlich müssen die zuletzt aufstrebenden Gäste ihrerseits im Abstiegskampf ebenso dringend punkten und konnten im Hinspiel (3:1) schon demonstrieren, wie das gegen die Hohenlindener zu bewerkstelligen ist.  bj

TSV Zorneding - Alemannia Mün. So. 14:30

An diesem Sonntag kann alles vorbei sein. Verliert der TSV Zorneding sein letztes Heimspiel gegen Alemannia München (Anstoß 14.30 Uhr) und siegt der TSV Trudering wenig später in Baldham, ist der Zornedinger Abstieg in die Kreisklasse in Stein gemeißelt.

Michael Niederlöhner fokussiert sich als Zornedinger Übungsleiter naturgemäß auf einen anderen Blickwinkel: „Wir können in acht Tagen und drei Spielen alles gut machen, was wir in zehn Monaten schlecht gemacht haben.“ Dafür müsse man einerseits die Absenzen etlicher Leistungsträger ausblenden und die eigene Offensivfreude endlich fachgerecht im Mittelfeldzentrum absichern, um nicht wie zuletzt in Ottobrunn nach einem stürmischen Auftritt mit leeren Händen dazustehen (1:5). „Entweder gewinnst du im Fußball, oder du lernst. Und wir haben heuer sehr viel gelernt“, drückt es Niederlöhner aus. Gegen die Alemannen soll aber auf den Lerneffekt verzichtet und gewonnen werden.  bj

SC Baldham-Vat. II – TSV Trudering So. 16:00

Gut eine Woche noch, dann hat der Alptraum ein Ende. „Und man kann bei diesem Saisonverlauf wirklich von einem Alptraum sprechen“, meint SCBV-Trainer Ismail Sahmurat. Die vielleicht letzte große Chance darauf, zumindest mit einem Saisonsieg aufzuwachen, wittern die Baldhamer gegen die abstiegsgefährdeten Truderinger. Sahmurat: „Wir gehen personell zwar wieder am Stock, aber vielleicht ist ihr großer Druck ja unser Joker.“  bj

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