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Michael Niederlöhner freut sich über die Anerkennung. 

Sieger in Trainer-Umfrage

Zornedings Niederlöhner erklärt sein Erfolgsrezept

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Michael Niederlöhner vom TSV Zorneding ist überrascht, dass er bei der Wahl zum Trainer des Jahres die Nase vorne hatte. Im Interview spricht er über seine Philosophie. 

Mit beeindrucken 69,9 Prozent der abgegebenen 1440 Stimmen hat Fußballtrainer Michael Niederlöhner (62) eine Umfrage bei fussball-vorort.de für sich entschieden. Gesucht worden war der „Trainer des Jahres 2018“ in der Kreisliga Gruppe 3. Der Zornedinger Übungsleiter war das Maß aller Dinge und erhielt 1007 Stimmen.

Obwohl Niederlöhner mit seiner TSV-Elf auf einem direkten Abstiegsplatz steht und neun Punkte zum ersten Nichtabstiegsplatz fehlen, hatte er die Wähler (Abstimmungszeitraum 28. Dezember 2018 bis 5. Januar 2019) hinter sich. Er landete vor Patrick Zimpfer (FC Alemannia München/72 Stimmen) und Zeljko Budisa (FC Aschheim/56).

Niederlöhner ist aber nicht nur Cheftrainer in Zorneding, sondern auch als Turntrainer beim WSV Glonn aktiv. Dort ist er zuständig für die Vorschulkinder zwischen vier und sechs Jahren. Auch das macht ihm großen Spaß. Seine begeisternde Art kommt auch bei den Jüngsten an.

Was sagen Sie zur Wahl? Das kommt doch eher überraschend, oder?

Ja, völlig überraschend, da weitaus ambitioniertere Kollegen zur Auswahl standen.

Es ist auf alle Fälle doch eine Bestätigung für Ihre Arbeit in Zorneding. Was ist das Geheimnis Ihres Erfolges?

(lacht) In erster Linie kommt der durch den TSV Zorneding, durch die Beförderung meiner Chefs um Abteilungsleiter Walter Hommelsen zum Trainer der Ersten. Zuvor war ich ja Meister mit der Zweiten. Natürlich hilft auch die professionelle Einstellung der Spieler. Und ohne die Unterstützung der Familie geht ja gar nichts (lacht). Aber es ist wohl auch die große Anerkennung der umliegenden Vereine, für die ich als Jugendcoach zig Jahre erfolgreich gearbeitet habe: den ASV Glonn, TSV Oberpframmern und SV Bruck.

Aber Ihre Arbeit an sich birgt ja Qualität, aus der sich der Erfolg speist. Was ist Ihnen dabei im Umgang mit den Aktiven wichtig?

Der Erfolg ist der große Respekt, das gemeinsame Ziel und der oft steinige Weg dorthin. Ich versuche ihnen meine Erfahrung im Sport und im Leben weiterzugeben. So fordernd ich auf dem Platz auch bin, privat helfe ich jedem, der meine Hilfe benötigt. Vertrauen ist die Grundlage. Speziell den Kontakt zu unseren Verletzen nicht zu vergessen. Auch bin ich im ständigen Austausch mit unserem U 19-Coach Georg Ostner. Er wurde Meister und Landkreispokalsieger. Eigentlich gebührt ihm diese Auszeichnung.

Das Interview führte Olaf Heid

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