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Erzürnt über das nicht gegebene Tor und die Ansetzung des Schiedsrichtergespanns: Dorfens Abteilungsleiter Martin Schöberl.

Dorfens Spartenchef Martin Schöberl mit dickem Hals

TSV Dorfen - Der TSV Dorfen trennte sich am vergangenen Sonntag 2:2-Unentschieden vom SV Eichenried. Im Falle eines Sieges wäre der TSV auf den zweiten Platz vorgerutscht, doch dies wurde laut Spartenchef Martin Schöberl durch eine krasse Fehlentscheidung verhindert.

Es läuft die 80. Minute beim Stand von 2:1 für Dorfen. Es gibt Freistoß für Dorfen etwa 20 Meter halblinks vor dem Eichenrieder Kasten. Der Ball wurde von Dorfens Attenberger direkt auf das Gäste-Tor geschossen, der SVE-Torwart wehrt den scharfen Ball nach vorne ab. Dorfens Mittelstürmer Maxi Bauer reagiert am schnellsten und schoss den Ball am Eichenrieder Torwart vorbei zum vermeintlichen 3:1. Soweit schien alles in Butter. "Das war ein einwandfreier Treffer. Hätte das 3:1 gezählt, wären mit Sicherheit als Sieger vom Platz gegangen", meint Schöberl. Doch es kam ganz anders.

"Wie kann bei dieser Situation ein Abseits vorliegen?"

Schiedsrichter Muharrem Yildiz verwehrte den Treffer wegen einer angeblichen Abseitsstellung von Mittelstürmer Maxi Bauer! Das brachte Dorfens Fußball-Chef auf die Palme: „Ein ruhender Ball, ein direkter Freistoß, die Freigabe durch den Schiri, der Ball kommt vom gegnerischen Torwart. Wie kann bei dieser Situation ein Abseits vorliegen? Das geht nie und nimmer!"

"Der Linienrichter kommt vom Stadtrivalen TSV Grüntegernbach!"

Das Fass zum Überlaufen aus Sicht von Schöberl brachte die Einteilung des Schiedsrichtergespanns. "Der Linienrichter Joachim Tafelmeier, der dieses in einer derartigen Situation nicht mögliche Abseits angezeigt hat, kommt vom Stadtrivalen TSV Grüntegernbach! Was soll man da noch sagen? Das ist ein Unding. Ohne diese Fehlentscheidung würden wir mit 30 Punkten zusammen mit Allershausen und Freising auf Platz zwei stehen und hätten eine deutlich bessere Ausgangssituation für einen möglichen Aufstieg! Das ist doch Wahnsinn, hier geht es ja schließlich nicht um die goldene Ananas."

Höhere Schiedsrichterpauschale = gescheite Schiedsrichtereinteilung

Martin Schöberl würde zur Lösung des Problems auch tiefer in die Tasche greifen. "Ich möchte jetzt keine Palastrevolution starten, aber lieber zahle ich eine höhere Schiedsrichterpauschale und habe aber dann dafür eine gescheite Schiedsrichtereinteilung."

von Holger Schmidtke

Quelle: fussball-vorort.de

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