Patrik Helmair stellt sich einer neuen Herausforderung.
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Patrik Helmair stellt sich einer neuen Herausforderung.

3 FRAGEN AN Patrik Heilmair

Nach Wechsel zum FC Schwaig: „Ich werde mich mit Vollgas anbieten“

  • vonRedaktion Erding
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Kreisligist TSV Moosburg verliert seinen langjährigen Rückhalt. Keeper Heilmair sucht die neue Herausforderung und wechselt in die Bezirksliga.

Schwaig/Moosburg - Torwart Patrik Heilmair war viele Jahre ein großer Rückhalt beim Fußball-Kreisligisten TSV Moosburg. In der Winterpause will der 25-Jährige zum Bezirksligisten FC Schwaig wechseln.

Für die Moosburger war es ziemlich überraschend, dass Sie als Kapitän das Team während der Saison verlassen wollen. Wie schwer fällt Ihnen der Abschied?

Ich plane, im Winter zum FC Schwaig zu wechseln. Vorausgesetzt natürlich, die Vereine einigen sich. Für mich keine ganz leichte Entscheidung. Das waren jetzt sechseinhalb Jahre, in denen ich den Verein lieben gelernt habe, meine besten Freunde sind hier. Ich hatte zwischendurch schon das ein oder andere Wechselangebot bekommen, aber immer abgelehnt, weil ich mit meinen Spezln beim TSV spielen wollte.

Warum nun doch der Wechsel?

Jetzt scheint für mich der Zeitpunkt zum Wechseln perfekt. Ich habe kürzlich eine Weiterbildung zum Betriebswirt abgeschlossen und in meiner Freizeit noch mehr Gelegenheit, mich voll auf den Fußball zu konzentrieren. Mit den Sportfreunden Schwaig habe ich eine Supermannschaft erwischt. Ich hab dort bereits einige Male mittrainiert und wurde super aufgenommen. Da passt es einfach und ich fühl mich wohl. Dort ist die Stimmung so, wie damals beim TSV Moosburg, als ich aus der Jugend rauskam. Und da möchte ich jetzt einfach in Schwaig angreifen und der Mannschaft helfen, dass sie in die Landesliga aufsteigen kann.

Heißt für die Schwaiger, sie bekommen eine neue Nummer eins?

Ob ich dort die Nummer eins sein werde, weiß ich nicht, denn das stellt immer noch der Trainer auf. Und in Schwaig spielt mit Florian Preußer ein Super-Torwart. Ich hab schon einige Mal mit ihm trainiert und kann sicher noch einiges von ihm lernen. Das ist ein Supertyp, der auch schon lange höherklassig Erfahrung gesammelt hat. Ich freu mich aufs Training mit ihm, sag aber auch, dass ich da hin wechsle, um zu spielen und nicht dauernd auf der Bank zu sitzen. Ich werde mich mit Vollgas anbieten und am Ende stellt dann der Trainer auf. Für mich heißt es jetzt erstmal, mich ein oder zwei Ligen höher zu beweisen. Ich will einfach probieren, ob ich das Zeug dazu habe und hab richtig Bock drauf.

(Sepp Fuchs)

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