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A-Klasse 8: Steinkirchen gewinnt Derby vor 400 Zuschauern – Grüntegernbach siegt 11:0

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Von: Helmut Findelsberger

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Richtige Ecke, aber trotzdem machtlos: Innings Keeper Johannes Weigert hatte beim Steinkirchener Elfmeter, den Ibrahim Krraki verwandelte, das Nachsehen. Foto. DFI
Richtige Ecke, aber trotzdem machtlos: Innings Keeper Johannes Weigert hatte beim Steinkirchener Elfmeter, den Ibrahim Krraki verwandelte, das Nachsehen. Foto. DFI © Dominik Findelsberger

11:0! Der TSV Grüntegernbach watscht die Taufkirchner Reserve ab. In Steinkirchen durften sich derweil 400 Zuschauer über ein Derby um Platz eins freuen.

TSV Grüntegernbach - BSG Taufkirchen 2 11:0

„Es war ein Spiel, in dem bei der einen Mannschaft alles und bei der anderen gar nichts klappte“, so Grüntegernbachs Trainer Alex Beintvogl. Dabei sah es bei der BSG im Vergleich zum 0:5 in Reichenkirchen, als auf der Ersatzbank nur ein Feldspieler und Trainer Michael Tsimeridis saßen, personell gut aus. „Der Tsimi war optimistisch angesichts eines 19 Mann-Kaders“, erzählte Beintvogl. Für die fünf Treffer vor und die sechs Treffer nach der Pause sorgten Christian Schwarzenbeck (3), Julius Tafelmeier (3), Patrick Hagl (2), Andreas Bauer und Nicolas Lohmeier sowie Simon Drexler mit einem Eigentor zum 3:0 (31.). Leid tat Beintvogl BSG-Schlussmann Benjamin Nieder, „denn bis auf einen war der bei allen anderen Treffern machtlos“.

FC Lengdorf 2 - TSV Dorfen 2 2:0

Lengdorfs Spielertrainer Stefan Lechner hielt es die komplette Spielzeit auf der Bank aus. Er sah einen verdienten Sieg. Doppelpacker Alexander Stark traf in der 35. und 57. Minute. Es war ein Nachbarderby, in dem alles im Rahmen des Erlaubten und Dorfen sogar ohne Gelbe Karten blieb. Zweimal Gelb und einmal Gelb-Rot gab’s von Schiedsrichter Samed Kaplan gegen Lengdorf.

FSV Steinkirchen - FC Inning 2:0

400 Zuschauer sahen das Holzlandderby, das auch ein Duell um Platz eins war. „Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute überlegen“, zeigte sich FSV-Spielertrainer Konstantinos Papantoniou zufrieden. Beim Stand von 0:0 konnte sein Torhüter Tristan Knaup einen Freistoß von Adrian Hahn gerade noch ans Kreuzeck lenken. Wenig später verwandelte Ibrahim Krraki einen Elfmeter zum 1:0 (8.). FCI-Spielertrainer Manuel Hahn gab zu: „Der Steinkirchener Sieg geht in Ordnung.“ Auch wenn die Inninger mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden waren. Für klare Verhältnisse sorgte Martin Angermaier (67.) mit dem 2:0. Von Inning kam offensiv zu wenig.

SC Kirchasch 2 - FC Fraunberg 1:3

Gar nicht unzufrieden war KSC-Spielertrainer Marcel Tätzel, „denn wir haben eine Reaktion gezeigt auf das 0:8-Debakel von Inning“. Thomas Enzbrunner brachte den KSC in Führung (20.). Die Gäste trafen zweimal das Aluminium, ehe Matthias Daimer (43.) der Ausgleich gelang. „Kurz vor der Pause der Ausgleich und die letzte halbe Stunde ein Mann weniger, da wurde der Unterschied zwischen uns als Tabellenletztem und Fraunberg als Spitzenmannschaft noch deutlicher“, so Tätzel. Klaus Widl hatte Gelb-Rot gesehen. Florian Altmann (69.) und Christian Daimer trafen in Überzahl.

SG Reichenkirchen - SC Moosen 2 7:1

Mit einem Kantersieg hat sich Reichenkirchen von der Gefahrenzone abgesetzt. Dabei hatte der SC Moosen bis zur Pause gut mitgehalten –ehe SGR-Spielertrainer Robert Lex einen an ihm verursachten Foulelfmeter zum 1:0 verwandelte. Fünf Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Florian Scharf auf 2:0. Danach war es mit der Moosener Gegenwehr vorbei. Patrick Helmer und erneut Lex erhöhten auf 4:0, ehe Robert Kerscher zum 1:4 traf. In der Folge besorgte Michael Scharf mit einem lupenreinen Hattrick den 7:1-Endstand.

SpVgg Langenpreising - TSV Wartenberg 2 2:1

„Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn es nach 20 Minuten 0:2 gestanden hätte“, sagte Langenpreisings Sportlicher Leiter Rainer Schmidmüller nach dem Derbysieg. Bastian Tietz und Maximilian Bauer vergaben die ersten beiden TSV-Großchancen, ehe Tietz die verdiente Wartenberger Führung erzielte (15.). Die glich Florian Schwarz aus. Nach einer Ecke hatte er abgestaubt. Danach stand das Spiel auf des Messers Schneide – und Langenpreising machte das 2:1. Schulz hatte gesehen, dass Wartenbergs Keeper Schönwälder zu weit vor seinem Kasten stand, traf aber nur die Querlatte. Doch Christoph Reithmeier nutzte den Abstauber.  (fi/fis)

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