Hoch her ging es bei den Strafraumszenen im Derby des SVE Berglern gegen die SpVgg Langenpreising. 
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Hoch her ging es bei den Strafraumszenen im Derby des SVE Berglern gegen die SpVgg Langenpreising. 

Ligapokal -A-Klasse kompakt

SVE Berglern siegt dank Dreifachtorschütze Thomas Schmid/ TSV Grüntegernbach siegt knapp dank Torhüter

  • Dieter Priglmeir
    vonDieter Priglmeir
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  • Daniela Oldach
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SVE Berglern siegt dank Dreifachtorschütze Thomas Schmid/ TSV Grüntegernbach siegt knapp dank Torhüter Martin Irl. Langengeisling II erfolgreich gegen FC Eitting II.

Gruppe 14

FC Eitting II 1
FC Langengeisling II 2

„Das war einen unglückliche Niederlage“, ärgerte sich Spielertrainer Reinhard Neudecker. „Wir hätten eigentlich gewinnen müssen, waren auch spielerisch stärker, aber Geisling war einfach kaltschnäuziger.“ Was man vom FCE nicht sagen kann. Michael Weber lief allein auf Keeper Justin Tauber zu, traf aber nur den Pfosten. Chancen vergeben ist keine Frage des Alters: Routinier Harry Ludwig scheiterte ebenso aus kurzer Distanz wie Youngster Louis Limmer. Auf der Gegenseite überlistete Chris Scherm mit einem feinen Heber Eittings Torhüter Josef Huber (32.). Als Christian Westermaier kurz nach der Halbzeit im zweiten Nachschuss aus kurzer Distanz zum Ausgleich traf, schien sich das Blatt zu wenden. Dann aber ließ Huber einen harmlosen Schuss von Dominik Stadler zum 1:2 ins Tor durchrutschen (55.). Zweimal hätte Matthias Kerger noch ausgleichen können, aber an diesen Tag klappte auch das nicht.

Gruppe 15

SVE Berglern 3
SpVgg Langenpreising 1

„Es war von Beginn an ein sehr kampfbetontes Spiel von Langenpreising“, bilanziert SVE-Trainer Nino Filippetti. Bei einer Rangelei fiel Matthias Bauer mit beiden Händen gegen den Zaun und zog sich zwei tiefe Schnitte in den Hand-Innenflächen zu. So war für ihn das Spiel schon nach neun Minuten vorbei. „Es gab viele Schubsereien von Seiten der Langenpreisinger. Aber wir haben dagegen gehalten“, so Filippetti. Die Berglerner Führung ließ Schiri Manuel Müller nicht gelten. Dafür traf nach einem Konter Christoph Reithmeier zum Langenpreisinger 1:0 (43.). Doch mit einem lupenreinen Hattrick machte Thomas Schmid den Berglerner Sieg klar (46./76./82.). Besonders sehenswert war dabei das 3:1: Andi Limmer, der sein erstes Spiel in der Ersten machte, eroberte sich den Ball auf Höhe der Mittellinie und leitete weiter auf Schmid, der seine Gegenspieler sowie Langengenpreisings Keeper Maximilian Gabriel ausspielte und abschloss. Bei den Platzherren verletzte sich Schlussmann Thomas Bauer. Und da kein Ersatz-Torwart an Bord war, stand Michael Faltermeier zwischen den Pfosten.

Gruppe 16

FSV Steinkirchen 3

BSG Taufkirchen II 1

Die Hausherren starteten gut in die Partie, doch Andreas Huber und Sebastian Reiser nutzten ihre Chancen nicht. Taufkirchens Reserve stand in der Defensive gut. Mit einem Lupfer über FSV-Torwart Florian Gratzl besorgte Robert Jakob die BSG-Führung (50.). FSV-Spielertrainer Konstantinos Papantoniou reagierte und brachte mit Manuel Obermaier und Schkeljim Krraki zwei neue Spieler und damit frischen Wind. Zudem profitieren sie von dem Überzahlspiel, denn BSG-Akteur Rafail Skotras sah Gelb-Rot (60.). Reiser besorgte den Ausgleich (68.). Tobias Obermaier (72.) und Valmir Hajrizaj (78.) schossen den 3:1-Sieg heraus.

FC Inning am Holz 1
SG Reichenkirchen 5

Die Gäste machten schon in der ersten Hälfte alles klar, denn zum Pausenpfiff lagen sie schon mit 4:1 Toren in Front. Nach einer Freistoßflanke von SGR-Spielertrainer Robert Lex kam das Leder aus dem Gewühl heraus zu Patrick Helmer, der einnetzte (10.). Ähnlich war das 2:0 durch Michael Scharf, doch er benötigte zwei Anläufe, da sein erster Schuss geblockt wurde (15.). Sebastian Heller besorgte nach 25 Minuten den Anschlusstreffer. Nach einem langen Ball startete er durch, lief aufs SGR-Tor zu und netzte ein. Dann war nochmal Inning am Zug, allerdings trafen die Platzherren ins falsche Netz – Eigentor (35.). Einen Ball von Lex in die Tiefe zu Helmer schloss dieser mit dem 4:1 ab (40.). In der zweiten Halbzeit schalteten die Gäste einen Gang zurück. Scharf mit einem schönen Schuss ins Eck besorgte noch das 5:1 (70.).

Gruppe 17
Hörlkofener SV 0
SpVgg Altenerding 5

Drei Tore in sechs Minuten: Die Gäste legten los wie die Feuerwehr. Mario Batljan köpfte eine Ecke von Johannes Irl zum 1:0 ein (3.). Irl selbst machte das 2:0 (5.), Tarik Majoub das 3:0 (6.). Das 4:0 war ein Eigentor von HSV-Akteur Stefan Dünhuber (17.). Pedro Flores-Locke setzte mit dem 5:0 – einem überlegten Schuss ins lange Eck – den Schlusspunkt (79.).

DJK Ottenhofen 4
FC Moosinning 3 1

Die Gäste verlegten sich von Beginn an aufs Kontern. Sebastian Michalak entwischte nach einem Steilpass der DJK-Abwehr und setzte die Kugel ins lange Eck zur Moosinninger Führung (10.). DJK-Keeper Andi Stürzer war machtlos. Doch danach legten seine Vorderleute los. Pascal Scialdone glich per „Zauberschuss“ (Zitat Trainer Hans Bruckmeier) aus (31.). Die DJK drängte, der FCM wurde müder. Constantin Lichti setzte sich am Flügel durch, seinen strammen Flachpass bugsierte Jonas Kiermeier über die Linie (57.). Das 3:1 bekam von Coach Bruckmeier das Prädikat „Wunderbar“. Kiermeier hatte nach einem Slalomtanz durch die Gästeabwehr den Ball mit dem Außenrist neben den Pfosten gesetzt (66.). Mit dem Schlusspfiff erhöhte Philipp Kling auf 4:1. „Es war auch ein 7:1 oder 8:1 drin“, so Bruckmeier.

Gruppe 18

TSV Dorfen II 1
TSV Grüntegernbach 2

„Eigentlich hätten wir schon 6:0 führen müssen“, meinte Dorfens Trainer Roland Grasser. „Okay, ich will nicht übertreiben, aber es hätte schon 4:1 stehen können.“ Während aber Daniel Müller nur die Latte traf, Nikolas Drimmel frei vor dem Tor Gästeschlussmann Martin Irl anschoss und auch Alex Mayer kein Glück hatte, traf Fabian Gustin zum 1:0 für Grüntegernbach (13.). Riesenpech: Im Laufduell mit dem Torschützen hatte sich Ferdinand Rühl einen Muskelfaserriss zugezogen. Den späten Ausgleich leitete Drimmel ein. Er legte den Ball für Thomas Gradl vor, der zum 1:1 traf (74.). In der Schlussminute wollte Simon Wüsten im Strafraum per Pressschlag klären, kam aber einen Schritt zu spät. Den Elfer verwandelte Gustin. Bitter für Dorfen, das laut Grasser acht Hundeertprozentige vergab. Auch Grüntegernbachs Sportlicher Leiter Wolfgang Schnappberger wusste, wer seinem Team das Spiel gewonnen hat: „Unser Torwart war überragend.“  (Dieter Priglmeier/ Daniela Oldach)

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