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Letzte Partie für Markus Weber, Tobias Schediwy und Thomas Götzberger

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Von: Helmut Findelsberger

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Thomas Götzberger verlässt Taufkirchen.
Thomas Götzberger verlässt Taufkirchen. © Dominik Findelsberger

Die Abschiedspartys steigen für die Spielertrainer aus Eitting und Taufkirchen.

Landkreis – Letzter Spieltag auch in der Kreisliga 2 – und die acht Landkreisteams betreffend sind die Entscheidungen gefallen. Nur im Ampertal-Derby zwischen Au und Kirchdorf geht es noch um Direktabstieg oder Relegation.

Eine Feier nach Spielschluss mit den Fans gibt es beim SV Walpertskirchen „nach dieser historischen Saison“, wie es Trainer Sepp Heilmeier formulierte. Für ihn sind es geradezu Wiedersehensfeiern, denn bis auf drei Langzeitverletzte sind diesen Samstag alle wieder zurück. „So viele Spieler hatte ich die ganze Rückrunde nicht“, stellte er fest.

Markus Weber verlässt Eitting.
Markus Weber verlässt Eitting. © Dominik Findelsberger

Bei einigen Clubs stehen dafür Abschiede an. „Schade, wir waren so nah an einem Treffer gegen Attaching, aber das Unentschieden war unterm Strich gerecht und Attaching ist zurecht in der Aufstiegsrelegation“, blickt Markus Weber zurück. Für den Spielertrainer des FC Eitting ist heute nach rund eineinhalb Spielzeiten mit der Partie in Kranzberg Schluss beim FC Eitting. „Aber es geht nochmal um drei Punkte, und wir wollen uns alle sauber aus der Saison verabschieden, auch wenn ein paar Spieler aus der zweiten Reihe diesmal drankommen“, kündigte der 34-jährige an. „Zuerst war ich schon mal sauer und enttäuscht über den Kurswechsel des Vereins, aber inzwischen kommt es mir angesichts des bevorstehenden Hausbaus gar nicht so ungelegen“, gewinnt Weber dem Ganzen auch was Positives ab. „Es kann durchaus sein, dass ich bei einem anderen Club doch noch als spielender Co-Trainer einsteige, aber an vorderster Front und hauptverantwortlich werde ich erst mal nichts machen“, gab er Einblick in seine Gedankenspiele. Zur Abschiedsfeier wird die Nachfeier von Frede Neudeckers 30. Geburtstag umfunktioniert.

Bei der BSG Taufkirchen hört das Spielertrainer-Duo Thomas Götzberger und Tobias Schediwy auf. Mit Heimkehrer Thomas Bachmaier steht ja der Nachfolger bereits fest. „Einen Punkt brauchen wir noch, dann ist uns Platz fünf sicher. Das wäre für unseren knappen Kader ein toller Erfolg“, sagt Götzberger. Elf Spieler stehen wieder nur zur Verfügung, „also müssen welche von der Zweiten, die auch in Wörth spielt, auf die Bank“.

Tobias Schediwy verlässt Taufkirchen..
Tobias Schediwy verlässt Taufkirchen.. © Dominik Findelsberger

Ein Abschiedsgrillfest gab’s schon nach dem letzten Heimspiel, nach dem Wörth-Spiel gibt’s noch ein Fest. „Dann fliege ich gleich in den Urlaub. Da kann ich mir dann Gedanken machen, wie es weitergeht“, sagte Götzberger. Der Hausbau steht an, „aber ganz ohne Fußball kann ich es mir auch mit 36 noch nicht vorstellen“.

Wie’s weitergeht, weiß sein Kollege Tobias Schediwy genau, denn er wechselt zum SV Neufraunhofen. „Ein Jahr mit Moosinning in der Bezirksliga, ansonsten nur BSG. Und jetzt möchte ich mit meinem Spezl Martin Koller, der in Neufraunhofen Spieler und Abteilungsleiter ist, noch zusammenspielen“, nannte er seine Beweggründe. Und der 31-jährige räumt mit einem Gerücht auf: „Dass meine Freundin in Neufraunhofen spielt, ist nicht der Grund.“ BSG-Fußball ganz ohne die Schediwys? „Mein Vater bleibt Platzwart, und ich werde mich auch hin und wieder sehen lassen.“

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