Im Stadion mit Sohn Thomas: Andreas Eiglsperger. 
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Im Stadion mit Sohn Thomas: Andreas Eiglsperger. 

Nachruf für Andreas Eiglsperger

Fußball war ihm eine Herzensangelegenheit

  • vonRedaktion Erding
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Andreas Eiglsperger starb im Januar im Alter von nur 41 Jahren. Dem TSV St. Wolfgang bleibt er als leidenschaftlicher Fußballer und guter Freund in Erinnerung.

St. Wolfgang – Bereits im Januar ist Andreas Eiglsperger aus dem Leben gerissen worden. Es war ein Arbeitsunfall im Holz, aus dem Nichts. „Der TSV St. Wolfgang möchte gerade in dieser Zeit, in der der Verein wieder erwacht, Dinge wieder angepackt werden sollen und der Fußballplatz hoffentlich bald wieder mit Leben erweckt wird, an unseren Andreas denken“, so schreibt Jugendleiter Manfred Stauch.

Andreas Eiglsperger seit seiner Jugend sportbegeistert

Andreas Eiglsperger – oder der „Loa“, wie ihn seine Freunde nannten – war schon in seiner Jugend sportbegeistert. Damals noch als großer Fan des FC Bayern, dann bei den 60ern. Auch das gibt es. „Denn Andreas ging es nicht nur um den Erfolg, es war viel mehr“, so Stauch. „Es war die Identifikation im Ganzen, wie er es immer schon gemacht hat. Ein Verein muss im Herzen sein und der Verein, das Hobby, es soll sich ergänzen und auch etwas zurückgeben.“ Ob als Fan beim Eishockey, Fußball und anderen Sportarten – Andreas Eiglsperger war dabei. In jungen Jahren selbst aktiv bei den Freizeitkickern in St. Wolfgang, später bei den Herren und zuletzt in der AH. Und das, obwohl er im elterlichen Betrieb, später in der eigenen Firma nicht minder eingespannt war.

„Andreas war mehr als nur dabei: sportinteressiert mit ganzem Herzen, heimatverbunden“, so Stauch. Und als Mann der Tat habe er das gemacht, wovon Jugendleiter träumen: Er unterstützte die Kleinsten, die F- Jugend als Trainer. „Er sah es nicht als Pflichtaufgabe an. Er machte es, weil er es gerne machte, weil er seinem Sohn zusehen durfte, etwas zeigen konnte und einer ganzen Mannschaft, einem ganzen Verein helfen konnte“, so Stauch.

„Es sollte schön und gerecht sein“

Andreas Eiglsperger sei besonders wichtig gewesen, dass es gerecht zuging, dass die Kinder Spaß haben, nicht zu hoch verlieren. „Es sollte einfach schön und gerecht sein. Trotzdem sollten die Kinder was lernen und den Wettbewerb schätzen – so wie man es sich im Verein und auch als Eltern wünscht“ sagt Stauch. „Ob als aktiver Fußballer, im Verein oder als Fan, Andreas war viel mehr als nur dabei. Jetzt soll es bald wieder los gehen, auch in seiner F-Jugend. Es wird nur ganz anders sein. Ohne ihn – wie traurig.“ Andreas Eiglsperger starb im Alter von 41 Jahren. Er hinterlässt seine Frau Lena sowie seine Kinder Thomas und Victoria. (red)

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