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Auf und davon ist der Schwaiger Maximilian Hellinger, verfolgt von Echings Florian Höltl. Am Ende war der TSV aber einen Schritt voraus und siegte 2:1.  

Ein halbes Dutzend Stammspieler fehlen

Bruder-Duell im Spitzenspiel - Schwaig will Reaktion zeigen

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Das nächste Gipfeltreffen steht den Sportfreunde des FC Schwaig ins Haus. Am Sonntag um 14 Uhr empfangen sie den Tabellendritten SpVgg Kammerberg.

Mit Schwaig und dem Gast aus dem Ortsteil der Gemeinde Fahrenzhausen treffen zwei Dorfclubs aufeinander. Und zum Duell zweier Brüder kommt es auch noch.

Schwaigs 34-jähriger Spielercoach Benjamin Held trifft auf seinen sieben Jahre jüngeren Bruder Maximilian. Von 2010 bis 13 spielten beide in Allershausen zwei Saisonen in der Bezirks- und eine in der Kreisliga. „Da hat er mir auch den einen oder anderen Treffer aufgelegt“, sagt Ben Held. In 81 Spielen hat er für den Heimatclub 79 Tore geschossen. Während es den älteren Held in die Landesliga nach Freising und dann für vier Spielzeiten zu Hallbergmoos zog, landete der jüngere über Hilgertshausen und vier Jahren in Palzing 2018 in Kammerberg.

„Bei Freistößen brandgefährlich“

Beni Held über seinen Bruder: „Er hat ein feines linkes Füßchen, und besonders bei Freistößen ist er brandgefährlich.“ 43 Tore in 217 Spielen sind für einen defensiven Mittelfeldspieler nicht zu verachten. Beide wohnen in Allershausen, und Ben Held verhehlt nicht, „dass er ihn lieber in seiner Mannschaft als beim Gegner sehen würde“.

Dieser gehört seit 2014 der Bezirksliga an. „Mehr ist nicht drin“, sagt Teammanager Gerhard Gürtner. Er verweist darauf, „dass man ein günstiges Auftaktprogramm hatte, aber beim 0:5 in Dornach und 0:3 in Moosinning von Topteams Grenzen aufgezeigt bekam“. Sportlich das Sagen haben mit Spielertrainer Matthias Koston und seinem Co Benjamin Hofmann zwei 29-jährige Ex-Dachauer Landesligaspieler. In der Offensive ist Kammerberg sehr gut aufgestellt mit Robin Streit, letzte Saison 18 und derzeit 14 Treffer und auf Rang eins der Ligawertung. Dazu Sebastian Waas, letzte Saison 18 Mal und aktuell fünfmal erfolgreich.

„Sind immer für Treffer gut“

Das weiß auch Ben Held: „Hinten gut stehen und nichts zulassen, denn vorne sind wir immer für Treffer gut“, fordert er. Nachdem zuletzt eine Rumpftruppe in Eching unterlag, sehe es nun „noch nicht um so viel besser aus“. Held selbst ist wieder zurück wie Raffael Ascher und Markus Kratzer – die beiden beißen angeschlagen auf die Zähne. Auf ein halbes Dutzend seiner Stammkräfte muss Held weiterhin verzichten.  

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