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Ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: Markus Listl

Gäste kommen mit zehn Siegen in Folge im Gepäck

TSV Dorfen vor schwerer Aufgabe - VfB Forstinning zu Gast in der Isenstadt

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  • Redaktion Erding
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Ein paar Punkte sollte der TSV Dorfen vor der Winterpause tunlichst noch sammeln, um ein bisschen Abstand zur Abstiegszone zu bekommen.

Da ist es eher ungünstig, dass am Samstag um 14 Uhr ausgerechnet die Mannschaft der Stunde, der VfB Forstinning, seine Visitenkarte in der Isenstadt abgibt.

Der Saisonstart war für die Forstinninger eher durchwachsen. Nach fünf Spielen hatte der VfB gerade einmal drei Punkte auf seinem Konto, aus drei Unentschieden, eins davon gegen den TSV Dorfen (3:3). Es folgte eine 0:1-Niederlage gegen Endorf und ein 1:1 gegen Freilassing, ehe die unglaubliche Forstinninger Serie begann: Zehnmal in Folge ist der VfB danach stets Sieger geblieben, hat also die volle Punktzahl von 30 eingefahren – bei einem Torverhältnis von 26:9 – und steht jetzt auf Platz zwei. Die Mannschaft von Trainer Ivica Coric hat nur noch einen Zähler Rückstand auf den SV Brückmühl, der vergangenen Samstag 2:1 geschlagen wurde.

„Das ist eine extrem harte Aufgabe für uns“

„Das ist eine extrem harte Aufgabe für uns“, weiß Dorfens Sportlicher Leiter Makus Listl. Mut macht ihm das Hinspiel, als der TSV dem VfB einen Punkt abgeknöpft hat. „Wir wissen, was wir können“, erklärt er selbstbewusst. „Dass die Forstinninger gut Fußball spielen können, ist nicht erst seit den letzten Wochen bekannt“, ergänzt Listl. „Die sind spielerisch stark und haben einige Zauberer in der Mannschaft.“ Stellvertretend nennt er die beiden brandgefährlichen Offensivkräfte Ivan Bacak und Felix Füchsl, die zusammen fast die Hälfte der VfB-Tore erzielt haben.

Dorfens Sportlicher Leiter glaubt, dass die zu erwartenden Platzverhältnisse seinem Team zugute kommen. „Die sprechen eher für uns, denn die Partie geht eh nur über den Kampf und wird spielerisch sicher kein Highlight.“ Wie zuletzt beim 1:1 gegen den SC Baldham-Vaterstetten. „Da war es genauso: Sehr schwierige Platzverhältnisse und viel Kampf.“ Letztlich habe es ein gerechtes Unentschieden gegeben.

Diesmal wäre man aus Dorfener Sicht gegen die „Serientäter“ aus Forstinning auch mit einem Punkt zufrieden. Den soll der bewährte Kader holen, der sich schon auf die Partie gegen den VfB freut, denn, so Listl: „Wir haben nichts zu verlieren.“   

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