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Andreas Voglsammer egalisierte schnell die Führung des VfL Bochum.

Ex-Dorfener bringt Arminia zurück ins Spiel

Ex-Dorfener Voglsammer: „Ich könnte noch ein paar Tore mehr haben“

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Der Ex-Dorfener Voglsammer trifft auch weiter für die Arminia. Beim 3:1 Erfolg gegen den VfL Bochum erzielte er den wichtigen Ausgleichstreffer nur 5 Minuten nach dem 0:1.

Bielefeld – Und wieder hat er zugeschlagen. Auf den Ex-Dorfener Andreas Voglsammer kann sich Arminina Bielefeld einfach verlassen. In der 68. Minute gelang ihm am Sonntag im Heimspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den VfL Bochum der Ausgleich zum 1:1. Es war quasi der Dosenöffner für sein Team, das sich letztlich 3:1 durchsetzte und nun den zehnten Rang belegt – elf Punkte vor dem Relegationsplatz.

„Natürlich war das Tor extrem wichtig“, sagt der 27-Jährige im Gespräch mit der Heimatzeitung. „Wir hätten in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen und hatten drei dicke Dinger auf dem Schlappen.“ Nach gut einer Stunde fiel das 0:1, „weil wir schlafmützig verteidigt haben“, gibt er zu.

In Hektik sei aber niemand in seinem Team verfallen, „denn wir wissen schon, dass wir enorme Qualität in der Offensive haben und unsere Tore machen werden“. So war es ja dann auch. Nur fünf Minuten lagen zwischen Rückstand und Ausgleich. Mit einem Doppelschlag war die Partie dann entschieden. „weil wir einfach unser Ding durchgezogen haben und sehr effizient waren“, sagt Voglsammer.

Mit dem Verlauf der Rückrunde ist er sehr zufrieden. Neben dem 2:0-Coup gegen den Hamburger SV haben die Arminen auch in Dresden (4:3) und Regensburg (3:0) sowie zuhause gegen Darmstadt (1:0) und nun eben auch gegen Bochum gewonnen. Nur die Heimpleite gegen Magdeburg (1:3) wurmt ihn. Und dass er beim 1:5 in Köln den Ehrentreffer erzielt hat, ist für den ehrgeizigen Angreifer nicht einmal ein schwacher Trost. „Und gegen Union Berlin war auch mehr drin als das 1:1“, meint er.

Achtmal hat Voglsammer in dieser Saison bereits getroffen. „Ich könnte noch ein paar Tore mehr haben. Ein paar Hochkaräter habe ich schon noch ausgelassen“, meint er, fügt dann aber hinzu. „Aber ich komme immer besser in Tritt.“ Ohnehin laufe es „richtig gut bei uns als Mannschaft. Wir sind gut im Saft. Wir holen unsere Punkte, setzen uns von unten ab und haben Spaß am Fußball“. Sein Fazit: „Ja, es läuft ganz gut.“

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