Einen Punkt hielt TSV-Keeper Franz Demmel in Thannhausen mit tollen Paraden fest. foto: buc

Buchbach mit Demmel und Dusel

Buchbach - Ein schmeichelhaftes 2:2 erspielte sich der TSV Buchbach beim Bayernliga-Schlusslicht Thannhausen.

„Die Punktprämie sollten die Spieler alle Franz Demmel stiften, denn außer ihm hat sie keiner verdient“, empfahl Buchbachs Pressesprecher Erwin Bierofka. TSG-Trainer Markus Pleuler sprach angesichts eines Chancenverhältnisses von 13:3 von einer „gefühlten Niederlage“. Buchbachs Trainer Helmuth Wirt sah Demmel als den Vater des Punktgewinns: „Ohne seine überragenden Paraden wären wir hier untergegangen.“

Die Uhr hatte noch keine zwei Zeigerdrehungen geschafft, da durften die Gastgeber zum ersten Mal jubeln, als Ralf Zimmermann aus acht Metern das 1:0 markierte. Während die Buchbacher noch mit sich haderten, schepperte es zwei Minuten später erneut: Wilson Onyemaeke hämmerte den Ball aus 16 Metern unhaltbar in den Winkel. Doch Markus Gibis war bereits in der sechsten Minute mit dem Anschlusstreffer per Kopf zur Stelle.

Auch nach dem Tor fanden die Gäste nicht ins Spiel. Nach einem Alleingang von Zimmermann klärte Demmel, dann zielte Andre Babutzka über den Kasten (34.). Eine Minute später schoss Philipp Miller am Pfosten vorbei, und einen Kracher von Onyemaeke entschärfte Demmel per Faustabwehr (50.).

Als Alexander Neulinger nach Klingmann-Flanke den Ausgleich auf dem Kopf hatte (50.), hoffte der Buchbacher Anhang vergeblich auf Besserung in der zweiten Halbzeit. Nur Demmel wurde immer stärker und entschärfte hochkarätige Chancen der Hausherren. Mit einem Sonntagsschuss gelang Klingmann der überraschende Ausgleich, als er einen abgewehrten Ball aus 30 Metern volley in den Winkel zimmerte (85.), wobei der Schuss noch leicht abgefälscht wurde.

„Nächsten Samstag gegen Seligenporten wollen wir eine klare Reaktion der Mannschaft sehen. Die Jungs wissen genau, was für einen Mist sie gespielt haben“, ereiferte sich Abteilungsleiter Günther Grübl.

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