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Buchbach: TSV macht den Bayern das Leben schwer - Gegentreffer fällt erst spät

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Erbitterte Gegenwehr: Buchbachs Verteidiger Thomas Leberfinger stoppt Bayern-Stürmer Lucas Copado.
Erbitterte Gegenwehr: Buchbachs Verteidiger Thomas Leberfinger stoppt Bayern-Stürmer Lucas Copado. © Lackovic

Lange konnte der TSV Buchbach den Favoriten aus München bei einem 0:0 halten. Der Siegtreffer für die Bayern fiel erst in der 75. durch Armindo Sieb.

Buchbach: – Beinahe hätte der TSV Buchbach dem FC Bayern München II auch noch die letzte Titelchance in der Fußball-Regionalliga Bayern geraubt. Am Ende mussten sich die Rot-Weißen einmal mehr wegen ihrer desolaten Abschlussschwäche 0:1 geschlagen geben und schweben deswegen weiter in Abstiegsgefahr.

„Das ist einfach zu wenig, die Situationen sind da, aber da fehlt die Qualität, um daraus etwas zu machen“, sagte Trainer Andreas Bichlmaier und forderte für die neue Saison neben Fix-Rückkehrer Sammy Ammari Verstärkungen für den Kader: „Wir haben seit Jahren den gleichen Etat, dafür sind wir ja auch unseren Sponsoren wirklich dankbar, aber die Uhr dreht sich, alles wird teurer, und wenn es so weitergeht, sind wir nicht mehr konkurrenzfähig.“

Auch Buchbachs Sportlicher Leiter Anton Bobenstetter sieht Handlungsbedarf: „Es stimmt schon. Bis 30 Meter vor dem Tor machen wir es gut, aber dann können wir uns nicht belohnen. Unterm Strich waren wir am Mittwoch vor dem Tor nicht schlechter als Bayern und hatten sogar gute Abschlüsse durch Marco Rosenzweig, Aleksandro Petrovic und Alex Spitzer. Das sind ja Spieler, die das eigentlich draufhaben.“

Armindo Sieb stellt die Weichen auf Sieg

Am Ende setzten sich aber die kleinen Bayern durch den einzigen Treffer des Abends durch, den Armindo Sieb in der 75. Minute nach einer Ecke per Kopf erzielte, als die Gäste in Unterzahl waren, weil Tobi Sztaf außerhalb des Spielfeldes behandelt werden musste.

„Es war bis zum Schluss fast ausgeglichen, das war mehr als ordentlich, wenn man die Kräfteverhältnisse betrachtet. Aber unterm Strich nützt uns das nichts, weil wir die Punkte brauchen“, so Bobenstetter, der aber zuversichtlich bleibt: „Schade, schade, wir waren wirklich gut im Spiel. Moral und Einstellung haben gepasst. Deswegen hoffen wir auch nach 13 Spielen ohne Sieg, dass wir am Samstag in Schalding den ersehnten Erfolg haben.“  (Michael Buchholz)

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