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Der Treffer von Andi Hartl war am Ende zu wenig.

1:1 gegen die SpVgg Haidhausen

Dorfen hat Relegationsplatz nicht mehr in der eigenen Hand

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Nun hat es der TSV Dorfen nicht mehr in der eigenen Hand, noch einen Relegationsplatz zu erreichen. Gegen den Tabellennachbarn SpVgg 1906 erkämpften sie sich ein 1:1 (1:0) Unentschieden und müssen nun hoffen.

Die erste Viertelstunde kamen die Isenstädter nicht richtig ins Spiel. Zudem mussten sie auf einem ungewohnten Kunstrasenplatz antreten, den sie auch nicht gewohnt waren. So waren die Münchener Vorstädter zu Beginn klar überlegen und hatten auch einige gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Vor allem der agile und schnelle Stürmer Lassana Boubacar brachte die TSV-Abwehr immer wieder in Schwierigkeiten. 

Folglich gingen die Gastgeber auch in Führung. Nach einem Angriff über rechts, allerdings in stark Abseits verdächtiger Position, stand in der Mitte Marco Neumann goldrichtig und brauchte das Leder aus zehn Metern Entfernung nur noch einschieben. Alexander Wolf war machtlos. Aber die Isenstädter ließen sich nicht beirren. Mit der Zeit fingen sie sich und kamen besser ins Spiel. So wurde Benedikt Hönninger schön freigespielt, aber seinen Schuss aufs kurze Eck konnte Torhüter Adem Ünver parieren (25.). Ein Kopfball von Hannes Hellfeuer strich nur knapp am Winkel vorbei (30.). 

Kurz vor der Pause konnte Gerhard Thalmaier nach einem Missverständnis in der Abwehrreihe der Gastgeber gerade noch abgedrängt werden. Auch nach dem Wiederbeginn kam die SpVgg zunächt stärker aus der Kabine. Dennoch ließen die Dorfener nichts anbrennen. Nach einem klaren Foul an Thalmaier entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Andreas Hartl trat an, verlud Ünver und markierte den verdienten 1:1 Ausgleich (65.). Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde die Partie zu einem richtigen Abstiegskrimi. Beide Teams schenkten sich nichts mehr und warfen alles in die Waagschale. Die Begegnung wogte hin und her. Dadurch ergaben sich Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch beide Abwehrreihen hielten mit etwas Glück und Geschick dicht, sodass es bis zum Ende beim verdienten Remis blieb. Einen Aufreger gab es noch, als die Dorfener Handelfmeter forderten (70.), doch der Pfiff blieb aus.

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