Bezirksliga Ost

Dorfen wartet darauf, dass der Knoten endlich platzt

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Es ist im Moment zum Verzweifeln beim TSV Dorfen.

Dorfen –  Die Mannschaft spielt gut, kämpft von der ersten bis zur letzten Minute, doch der Erfolg stellt sich nicht ein. Den nächsten Anlauf auf den zweiten Dreier im achten Saisonspiel macht die Truppe des Trainergespanns Donbeck/Hänle am Samstag um 17 Uhr beim TSV Buchbach 2.

„Es ist zur Zeit wirklich heftig“, sagt Dorfens Sportlicher Leiter Markus Listl und erinnert an die 1:3-Heimniederlage vergangene Woche gegen Reichertsheim, als dem Gegner in den letzten Minuten zwei Treffer gelungen waren. „Du bist am Drücker, da schießen die in der 90. Minute einem auf den Schädel, der Ball wird abgefälscht und geht ins Tor.“ Listl will aber „jetzt nicht schon wieder vom Pech reden“, sondern er gibt unumwunden zu: „Fakt ist, mit vier Punkten sind wir unterm Soll. Die Erwartungen bei uns waren groß, aber das ist im Moment ungenügend.“

Der Sportliche Leiter will das aber ausdrücklich nicht als Kritik an den Trainern oder Spielern verstanden wissen. „Die Mannschaft arbeitet gut und versucht alles“, weiß er. „Es ist schlimm, wenn man die Verzweiflung bei den Burschen in der Kabine sieht, wenn wieder ein Spiel verloren worden ist, und sie wissen nicht, warum.“ Was die Trainer betrifft: „Die machen auch nichts anders als in der letzten Saison.“ So sei auch in dieser Woche wieder sehr hart und auch aggressiv trainiert worden.

Listl gibt zu, dass sich im Dorfener Umfeld mittlerweile eine gewisse Nervosität breit macht. Aber er stellt klar: „Die Sportliche Leitung ist nicht nervös, und die Trainer stehen nicht in der Kritik.“ Er findet es schade, „dass wir unsere treuen Zuschauer zur Zeit so enttäuschen“, bittet aber darum, nicht immer alles entweder gut oder schlecht zu finden. „Es gebe auch noch was dazwischen.“ Und deshalb wünscht sich Listl: „Man darf nicht immer alles so negativ sehen.“

Die nächste Chance, dass der Knoten platzt, hat der TSV Dorfen nun beim Derby in Buchbach, „Nachdem die Regionalliga-Mannschaft am Freitagabend gespielt hat, werden sie sicherlich Spieler aus der Ersten gegen uns einsetzen“, glaubt Listl. „Aber das muss uns egal sein.“ Er ist sich sicher: „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir wieder gewinnen. Irgendwann muss es passieren.“ Und warum nicht in Buchbach?

TSV-Kader:

Wolf, Gunderlach, Hellfeuer, Hänle, Heilmeier, Wetzel, Hartl, Hönninger, Bauer, Mittermaier, Pete, Mutlu, Haberl, F. Zöller, Thalmaier, Petermeier.

wk

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