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Gefährliches Spiel: Ampfings Fancesco Berardi (r.) lieferte sich rassige Duelle mit Özgür Kart und musste in der 67. Minute mit der Ampelkarte vom Platz.

0:3-Pleite gegen Ampfing

Dorfens Trainertrotz Niederlage zufrieden

Eine 0:3-Niederlage gegen seinen Ex-Club TSV Ampfing, der nach gut einer Stunde nur noch zu zehnt war. Dennoch lobte Dorfens Trainer Michael Kostner nach dem Spiel sein Team.

– „Der Ampfinger Sieg geht in Ordnung, dennoch bin ich zufrieden mit meiner Mannschaft, die sich gut verkauft hat. Das habe ich den Jungs auch gesagt“, zeigte sich Dorfens Trainer Michael Kostner nach der 0:3-Niederlage des TSV Dorfen am Freitagabend nicht sonderlich enttäuscht. Er blickte bereits nach vorne: „Wir müssen nächste Woche gegen Hammerau wieder punkten.“

Die Gäste, die phasenweise mit einer Fünfer-Abwehrkette agierten, konnten die Hausherren fast eine halbe Stunde lang weitgehend vom eigenen Kasten fernhalten. Nach Möglichkeiten durch Christian Springer, Liviu Pantea und Francesco Berardi war es aber der Ex-Ampfinger Özgür Kart, der in der 27. Minute einen gefährlichen VolleyDrehschuss abfeuerte, der knapp über das Lattenkreuz zischte. Ein zweiter Versuch von Springer in der 29. Minute brachte noch nichts ein, doch in der 39. Minute war es dann so weit: Christian Richter prüfte Bernhard Schöberl, Dorfens Keeper ließ abprallen, und Springer staubte ab.

Auch beim zweiten Treffer, wieder eingeleitet von Richter, bewies Springer sein Näschen und drückte den verlängerten Ball am langen Pfosten über die Linie (58.). Die Partie schien damit bereits entschieden, doch Berardi sah nach zahlreichen packenden Zweikämpfen mit Kart in der 67. Minute die Ampelkarte. In Überzahl wurden die Gäste jetzt gefährlicher, bissen sich in der Hälfte des Gegners fest, groß auszeichnen musste sich Ampfings Torhüter Michael Endlmaier aber nicht. Nach einem Entlastungsangriff zimmerte Djordje Degenek den Ball über das Tor (64.). Und als der Kroate allein auf Schö- berl zusteuerte, schob er den Ball aus 16 Metern am Kasten vorbei (87.).

Besser machte es zwei Minuten später Springer, der nach Steilpass von Benjamin Birner seine Verfolger geschickt abschüttelte und aus 14 Metern souverän zum 3:0-Endstand in die Maschen traf.

„Wir haben zum dritten Mal hintereinander zu Null gespielt, haben drei Tore gemacht und alles rausgehauen, was wir hatten“, freute sich Ampfings Trainer Güttler. Kostner machte schon unmittelbar nach dem Abpfiff einen Haken unter die Partie und überließ den Hausherren das Feiern: „Ampfing hat schon einige für diese Liga außergewöhnlich starke Spieler. Die haben dann auch den Unterschied gemacht.“ Damit dürfte der Gästecoach vor allem Birner und Pantea gemeint haben, die groß auftrumpften und dabei auch noch jede Menge Laufarbeit verrichtet haben.

Quelle: fussball-vorort.de

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