Florian Beslmueller rettete die SpVgg Langenpreising mit einem Doppelpack.
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A-Klasse 7 und 8 kompakt

Drei Tore in den Schlussminuten: SpVgg Langenpreising rettet Remis

  • VonRedaktion Erding
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A-Klasse 7:

SpVgg Eichenkofen 4:0 VfB Hallbergmoos 3

Auf die beiden Marcos war bei der SpVgg Verlass. Marco Glück köpfte eine Ecke von Spielertrainer Matthias Kurz zur Führung ein (45.). Nach dem Wechsel ließ Marco Steinberg einen lupenreinen Hattrick folgen. Nach einem Freistoß von Kurz bewies er Köpfchen und erhöhte auf 2:0 (52.). Per Elfmeter gelang Steinberg das 3:0 (59.) und nach einem Pass von David Lutzny noch das 4:0 (74.). Der Sieg der SpVgg hätte aufgrund einiger ungenutzter Chancen sowie Pfosten- und Lattentreffern auch noch höher ausfallen können.

FC Eitting 2 4:0 SV Zustorf

Die Platzherren erwischten den besseren Start und eine gute halbe Stunde. Mit einem Doppelschlag gingen sie auch in Führung. Johannes Lenz traf zum 1:0 (15.), zwei Minuten später war Michael Weber erfolgreich. „Eitting hat während dieser Zeit auch noch dicke Chancen liegen gelassen. Da hätten wir durchaus noch weiter zurückliegen können“, gestand SVZ-Spielertrainer Dominik Dorsch. Seine Elf kam jedoch gestärkt aus der Kabine und bekam Oberwasser. Doch Tom Kaiser scheiterte alleine vor FCE-Keeper Manuel Klinger. Und auch Johannes Eiser schoss aus fünf Metern den Eittinger Schlussmann an. Zwei Eittinger Kontertore durch Sebastian Simmet (77.) und Maximilian Gröppmair (88.) machten den 4:0-Sieg des FCE schließlich perfekt.

FC Türk Gücü Erding 3:3 SpVgg Langenpreising

Diese Partie war nichts für schwache Nerven. Per direkt verwandeltem Freistoß erzielte Ertugrul Nacar das 1:0 für die Gastgeber (43.). Zuvor hatte Christian Huber einen aus Sicht von Erdings Trainer Benji Tas „unberechtigten Elfmeter“ verschossen. Yasin Cay traf zum 2:0 (67.), nur vier Minuten später sorgte Kaan Cay für das 3:0. Doch in der Schlussphase passierte es: Markus Schulz traf zum 1:3 (85.), Florian Beslmueller zum 2:3 (89.) und in der dritten Minute der Nachspielzeit auch noch zum 3:3. Als wäre das noch nicht kurios genug, fielen alle drei Tore der Gäste identisch: Jeweils nach einer Standardsituation traf der jeweilige Schütze per Kopf. Türk Gücüs Keeper Dusko Jovic war „nicht heraus gekommen“, kritisierte Tas. „Wir waren 90 Minuten klar bestimmend, müssen zur Pause eigentlich schon 4:0 oder 5:0 führen. Wir müssen uns wirklich Gedanken machen. Das fühlt sich an wie eine Niederlage“, sagte ein bedienter Tas. Die Gäste hatten zu allem Überfluss auch noch zwei Elfmeter verschossen.

Rot-Weiß Klettham 2 0:5 FC Langengeisling 2

Eine deftige 0:5-Klatsche musste Klettham im Derby einstecken. In der 12. Minute sorgte Kletthams Tobias Schneider mit einem Eigentor für das 0:1. Nach 25 Minuten erhöhte Stefan Obermaier mit einem Schuss von der Strafraumkante auf 2:0. Nach dem Wechsel traf Mario Jon zum 3:0 (68.), Daniel Riederle (79.) und Maurice Steck (88.) machten den Kantersieg perfekt. „Die Niederlage war auch in dieser Höhe absolut in Ordnung“, resümierte RWK-Abteilungsleiter Patrick Tischer.

A-Klasse 8
TSV Dorfen 2 4:1 SV Hörlkofen

Bereits nach sechs Minuten hatte Moritz Gantner den TSV in Führung gebracht. Er hatte den Ball gut von Daniel Müller durchgesteckt bekommen. Nur drei Minuten später aber besorgte Yannick Joly den Ausgleich. Niklas Lüers erzielte die neuerliche Dorfener Führung (23.). „Nach der Pause war es eigentlich ein Spiel auf ein Tor“, sagte Dorfens Spielertrainer Nik Jensen, der nach seiner Corona-Erkrankung von draußen zuschaute. Der eingewechselte Matias Ladendorf machte mit seinen Toren zum 3:1 (56.) und 4:1 (68.) alles klar. „Ich bin zufrieden. Wir waren heute kaltschnäuziger. Ich hätte Hörlkofen stärker erwartet“, sagte Jensen. „Das war heute nicht unser Tag und eine verdiente Niederlage“, gestand Hörlkofens Trainer Christoph Böning.

FC Forstern 2 2:1 SV Wörth 2

Nach schwacher erster Hälfte, erzielte Johannes Scharmatinat das 1:0 für die Gastgeber (57.), nachdem er erst zwei Minuten vorher eingewechselt worden war. In der 68. Minute erhöhte Lukas Schneider in einem ausgesprochen intensiven Derby auf 2:0. 13 Minuten vor dem Ende machte es Christopher Schmalz noch einmal spannend, der Anschlusstreffer aber fiel zu spät. „Es war extrem laut, es war extrem hitzig. Zum Schluss hat Wörth noch einmal gedrückt. Aber wir haben unsere Chancen einfach besser genutzt und deswegen war es auch verdient“, ist Forsterns Pressesprecher Albert Bowinzki überzeugt.  

(do/fis)

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