1. Startseite
  2. Sport
  3. Amateurfußball
  4. Landkreis Erding

„Eine Niederlage im Derby wäre eine Schmach“

Erstellt:

Von: Tobias Fischbeck

Kommentare

Der FC Fraunberg um Spielertrainer Christian Daimer (l.) gewinnt.
Das Visier genau einstellen muss der FC Fraunberg um Spielertrainer Christian Daimer (l.) gegen Reichenkirchen. © Günter Herkner

Mit einem Derby startet die neu zusammengesetzte A-Klasse 8 in die Saison.

2,4 Kilometer trennen Fraunberg und Reichenkirchen, beide Klubs sind teilweise sogar durch ihre Familien verbunden. Und beide dürften durchaus ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitzureden haben. „Wir wollen einen guten Start in die Saison plus Derby-Sieg. Wir haben da aus der letzten Saison noch was gutzumachen und sind hoch motiviert“, sagt Reichenkirchens Spielertrainer Robert Lex. Ausfallen werden Manuel Weber und Justin Tauber. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Flo Scharf.

Roberts Cousin ist Johannes Lex, seines Zeichens Abteilungsleiter beim FC Fraunberg. „Unser Ziel ist es, unter die ersten vier Mannschaften zu kommen. Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert. Eine Niederlage im Derby wäre eine Schmach“, sagt Johannes Lex. Fraunberg kann bis auf den am Kreuzband verletzten Markus Lex aus dem Vollen schöpfen.

Vom Start weg punkten wollen die beiden Reserven aus Taufkirchen und Wartenberg, für die einzig der Klassenerhalt in dieser Saison zählt. „In der Vorbereitung haben wir jedes Spiel mit einer anderen Aufstellung bestritten. Neun A-Jugendspieler sind dazugestoßen und haben das neue Niveau im Herrenbereich kennen gelernt. Wir haben einen Gegner auf Augenhöhe. Die Saison wird nicht leicht. Somit ist unser Ziel, die ersten Punkte gegen einen direkten Konkurrenten einzufahren“, sagt Taufkirchens Kapitän Basti Schlossnikl. Aushelfen müssen dabei vier Spieler der AH, weil sich sämtliche „Neuzugänge“ aus der A-Jugend im Urlaub befinden.

Sorgen gibt’s auch in Wartenberg nach den Klatschen in den Testspielen. „Die Situation hat sich zwar vor zwei Wochen entspannt, aber viele Spieler haben noch nicht die nötige Fitness. Wir müssen sehen, dass wir einigermaßen gut in die Saison reinkommen und dann mit der Zeit einen Stand bekommen, der unser Ziel Klassenerhalt möglich macht“, stellt Wartenbergs Pressesprecher Thomas Rademacher fest. Verletzt ausfallen werden Torjäger Maxi Celis und Spielmacher Sammy Gromes, die genauso wie Christian Fellermeier, Daniel Gerstner, Dominik Ertl und Basti Tietz nicht eingreifen können.

Immer wieder wird die Dorfener Reserve als Mitfavorit genannt. Doch Gegner FC Inning wird es dem Team von Nik Jensen nicht leicht machen. „Wir hatten letztes Jahr zwei sehr enge Spiele, in denen eigentlich keiner wirklich besser war. Der FC Inning ist ein unangenehmer Gegner, der körperlich robust ist. Aber wir freuen uns, direkt gegen so einen Gegner starten zu können. Die Mannschaft ist heiß“, betont Jensen. Zwar fallen bei Dorfen 16 Spieler aus den verschiedensten Gründen aus. „Aber unser großer Kader kommt uns da natürlich zugute“, sagt der TSV-Spielertrainer.

Auch Innings Spielertrainer Adrian Hahn ist zuversichtlich: „Die Ergebnisse in der Vorbereitung gegen wirklich starke Gegner waren sehr gut. Wir wollen uns vor Dorfen nicht verstecken und schauen auch allgemein sehr positiv auf die Saison.“ Zwar klagt auch er über personelle Probleme, doch auch Inning hat einen breiten Kader.

Ein weiteres Gemeinde-Derby bestreiten Absteiger FC Hörgersdorf und die Moosener Reserve. „Letztes Jahr spielten wir noch gegen Moosens Erste, heuer gegen deren Zweite. Das ist schon ein Unterschied. Wir werden den Gegner aber sicher nicht unterschätzen. Wenn du aber vorne mitspielen willst, dann musst du so einen Gegner schlagen“, sagt Hörgersdorfs Trainer Hans-Peter Walter. Verzichten muss er auf Urlauber Denis Prsa. Moosens Trainer Johannes Schirmbeck weiß: „Wir sind klarer Außenseiter mit unserer neu formierten, mit 2004er-Jahrgängen gespickten, Mannschaft.“ TOBI FISCHBECK

Auch interessant

Kommentare