Tobias Huber (TuS Oberding) reagiert auf das BFV-Konzept bezüglich der Vereinswechsel im Sommer

Reaktionen auf die Wechselfrist-Lösung vom BFV 

So sehen Erdings Fußballer die Wechselfrist-Lösung 

  • Dieter Priglmeir
    vonDieter Priglmeir
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Der BFV hat nun konkrete Vorschläge bezüglich Vereinswechsel in der Sommerperiode vorgelegt. Die Erdinger Fußballer haben auf die Vorschläge reagiert.

  • BVF schlägt Konzept für Vereinswechsel im Sommerfenster vor.
  • Erdinger Vereine reagieren unterschiedlich auf die Vorschläge.
  • Sepp Heilmeier (SV Walpertskirchen), hält die Lösung für Fair.


Erding - Zurückhaltend bis positiv haben die Vereine im Landkreis Erding auf die Vorschläge des Bayerischen Fußballverbands (BFV) zum Vereinswechsel im Sommer reagiert. Der SC Kirchasch, bei dem noch offen ist, wann Spielertrainer Markus Weber zum FC Eitting wechselt, will erst die Info-Webinare abwarten, bevor er sich äußert. 

Der SV Eichenried steht dem Wechselfenster „eher positiv gegenüber“, wie Vorsitzender Stefan Huber sagt. „Da wir aktuell eher kleinere Kader in beiden Herrenmannschaften haben, sind wir eh immer auf der Suche nach neuen Spielern. So besteht eventuell noch die Möglichkeit, neue Spieler zu gewinnen.“

BFV erarbeitet in einer Arbeitsgruppe das Konzept für die Vereinswechsel im Sommer

Der BFV hatte eine Lösungs-Arbeitsgruppe (LAG) „Vereinswechsel“ eingesetzt, die nun konkrete Vorschläge präsentiert. Demnach soll es vor einer Fortsetzung der Saison ein Wechselfenster vom 30. Juni bis zum 31. August geben – allerdings zu den Modalitäten des Winterwechsel-Fensters. Das bedeutet, dass der abgebende Verein dem wechselwilligen Spieler grundsätzlich die Freigabe erteilen muss. 

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Gepostet von fussball-vorort.de am Samstag, 30. Mai 2020

Andernfalls greift eine sechsmonatige Sperre. Bestehen bleibt die Regelung, dass sich ein Spieler bis zum 30. Juni bei seinem Verein abmelden muss. Sämtliche seit 15. Mai eingegangenen Passanträge sollen nach dieser vorgeschlagenen Regelung bearbeitet werden.

Tobias Huber (TuS Oberding): „froh, dass wir von diesen Entscheidungen nicht direkt betroffen sind“

Sepp Heilmeier, Trainer des SV Walpertskirchen hält die Lösung für fair. „Uns betrifft es allerdings nur am Rande, weil alle Spieler bereits zugesagt haben, dass sie weitermachen – also auch die, die eigentlich im Sommer ihre Karriere beenden wollten.“

Tobias Huber vom TuS Oberding zeigte sich „froh, dass wir von diesen Entscheidungen nicht direkt betroffen sind“, sagt „Wir haben keine Neuzugänge für den Sommer geplant, und auch der Trainerwechsel von Hans Bruckmeier zu Freddy Obermeier ging ohne solche Verbandsentscheidungen über die Bühne.“ Grundsätzlich, so Huber, schütze dieses Wintertransfer-Fenster die abgebenden Vereine, „jedoch in der jetzigen Situation bereitet es auch Schwierigkeiten für aufnehmende Vereine, wenn man sich bereits einig war mit einem Spieler. Ich bin froh, dass es uns dieses Jahr nicht betrifft“.  

Text: pir

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