Farbige Partie der Gelb-Schwarzen

- Vier Feldverweise beim Moosinninger 3:1-Erfolg über Lerchenau

Moosinning (th) - Mit einem 3:1 (2:0)-Erfolg gegen Nord-Lerchenau hat der FC Moosinning die passende Antwort auf die schwache Leistung in Garching gegeben. Der Erfolg war hochverdient und hätte bei besserer Chancenverwertung durchaus noch klarer ausfallen können. Einziger Wehmutstropfen: die rote Karte für Philipp Züfle kurz vor dem Wechsel.

Den ersten gefährlichen Linksschuss von Christoph Sperr konnte Gästekeeper Multerer noch entschärfen (12.), zwei Minuten war er geschlagen. Robert Christofori hatte sowohl mit Marc Hennig als auch mit Zeljko Budisa Doppelpass gespielt und dann das 1:0 erzielt. Ähnlich schön in der Entstehung war auch das 2:0: Christian Kasdorf ging links in die Tiefe, Budisa legte mustergültig auf, und erneut hatte der Gästekeeper das Nachsehen (24.).

Als der bereits verwarnte Nord-Torjäger Merten in der 36. Minute nach einer Dummheit die Ampelkarte erhielt, schien die Aufgabe noch einfacher zu werden. Doch in der 41. Minute spielte Georg Mayer einen Freistoß an der Mittellinie unbedrängt zum Gegner, Züfle setzte eine unnötige Grätsche an, und der Schiri schickte ihn mit Rot vom Platz. Dennoch hätte der Vorsprung zur Halbzeit noch komfortabler sein können, denn in der 45. Minute passte Budisa per Absatz auf Hennig. Der umkurvte den Keeper, doch ein mitgelaufener Verteidiger kratzte den Ball von der Linie.

Halbzeit zwei begann denkbar schlecht für Moosinning, denn in der 50. Minute nahm Christian Seizer Maß und versenkte einen Freistoß aus 20 Metern zum 1:2. Für kurze Zeit musste man Angst um die Gelb-Schwarzen haben, aber nachdem Dimi Petkos zwei Minuten später einen Petese-Schuss abgeblockt hatte, übernahmen die Moosinninger wieder das Geschehen.

BEZIRKSLIGA NORD

Einen Freistoß von Christofori köpfte Budisa übers Tor. Kurz darauf flankte Sperr scharf nach innen, diesmal zielte Christofori um Zentimeter vorbei. Ab der 68. Minute ging es dann Schlag auf Schlag. Hennig jagte die Kugel aus 20 Metern mit links an die Unterkante der Latte, Mayer legte den zurückprallenden Ball auf Budisa, der aber an Multerer scheiterte. Eine Minute später tankte sich Hennig durch die komplette Nord-Abwehr hindurch, Keeper Multerer wehrte erneut ab. Hennig brachte aber die Kugel erneut nach innen. Budisa stoppte sich den Ball mit einem Kabinettstückchen runter und spitzelte ihn am Keeper vorbei zum 3:1 ins Netz. Zwei Ampelkarten für Dimi Petkos und Budisa in den Schlussminuten konnten am Sieg nichts mehr ändern. Vielmehr hatte Stefan Wurm sogar das 4:1 auf dem Fuß, doch Multerer, war erneut zur Stelle.

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