Nach Alfred Neudecker kehren auch Michael Pech und Tobias Herrmann zum FC Eitting zurück.

FC Eitting holt bekannte Gesichter zurück

FC Eitting: Nach Neudecker kehren auch Pech und Herrmann zurück

  • Dieter Priglmeir
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Nachdem Alfred Neudecker seinen Wechsel vom VfB Hallbergmoos zum FC Eitting bereits verkündet hat, kehren mit Maximilian Jaekel und Tobias Herrmann zwei weitere Spieler zum FC Eitting zurück.

Eitting – Fußball-Kreisligist FC Eitting hübscht seinen Kader derzeit mächtig auf. Vom A-Klassisten SG Reichenkirchen wechselt Maximilian Jaekel, den der neue Spielertrainer Markus Weber aus gemeinsamen Jugendzeiten kennt. Die weiteren drei Neuzugängen sind in Eitting alte Bekannte.

Faltermaier: Kontakt zu Neudecker nie abgerissen

Wie berichtet, kehrt Alfred Neudecker aus Hallbergmoos zurück. „Der Kontakt ist natürlich nie abgerissen“, sagt der sportliche Leiter Hans Faltermaier. „Da der VfB in der Landesliga meistens am Samstag gespielt hat, war Frede bei unseren Heimspielen immer als Zuschauer.“ Der 28-Jährige wird das Eittinger Mittelfeld verstärken.

Herrmann bringt Michael Pech als Co-Trainer mit

Tobias Herrmann ist ein Stürmer, der bereits vier Runden beim FCE gespielt hat. Außerdem war der heute 31-Jährige beim SV Sulzemoos. Jetzt kommt er von seinem Heimatverein SV Marzling zurück nach Eitting und bringt auch noch Michael Pech mit, der einst den FCE als Co-Trainer in die Bezirksliga geführt hat. Auch jetzt wird der 35-Jährige wieder dem neuen Coach assistieren, sagt Faltermaier. Der zweite spielende Co-Trainer sei Felix Zehetmaier.

Ganslmaier gibt sein Comeback

Ein Comeback nach längerer Schaffenspause startet Torwart Florian Ganslmaier. Viele Jahre war er bei der BSG Taufkirchen die Nummer eins, ehe er nach der Saison 2016/17 die Handschuhe an den Nagel hängte. „Er ist jetzt nach Berglern gezogen und hat sich bei uns gemeldet“, erzählt Faltermaier. Er ist froh, neben Christoph Kressierer noch einen zweiten Keeper zu haben, nachdem Alex Fenk den Verein verlassen hat (Ziel unbekannt). Schon seit Längerem in der Integrationsphase befinden sich die Eigengewächse aus der A-Jugend, Johannes Lenz und Louis Limmer.

Faltermaier: Unklar, wie Spieler aus der Coronapause zurückkommen

Bezüglich der sportlichen Ziele gibt sich Faltermaier zurückhaltend. „Keiner weiß, wie die Spieler aus der coronabedingten Pause rauskommen.“ Mehr als den Klassenerhalt wolle er deshalb nicht als Ziel ausgegeben. Zumal er noch nicht um die Zukunft der ehemaligen Bayernliga-Spieler Christoph Schenk und Marco Höferth weiß. Die beiden hatte der bisherige Trainer Sebastian Pummer nach Eitting gelotst. Ob sie nun nach dessen Demission weiterspielen, „darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, so Faltermaier.

Klar ist dagegen, dass Pummer seine schwere Fußverletzung noch nicht auskuriert hat. „Ich habe noch immer starke Probleme. Es wird wohl darauf rauslaufen, dass ich gar nicht mehr spielen kann“, befürchtet der 35-Jährige. Das Trainergeschäft sei momentan zweitrangig: „Ich bin seit meinem vierten Lebensjahr immer mit dem Fußball unterwegs gewesen. Ich habe jetzt eine kleine Tochter. Da verändern sich die Prioritäten. Ich genieße jetzt die Zeit mit der Familie. Sollte sich dann irgendwann doch was ergeben, wird man sehen. Ich bin da relativ offen.“ (DIETER PRIGLMEIR)

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