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Packen gemeinsam an: BLSV-Chef Martin Weber und FCE-Vorsitzender Fred Neudecker.  

Fußball

FC Eitting will mehr Licht

  • vonEicke Lenz
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Die Fußballer planen eine LED-Anlage und freuen sich über den  Überschuss bei Transfer-Erlösen.

Eitting – Seine längst überfällige Mitgliederversammlung hielt der FC Eitting im Vereinslokal Fischerbräu ab. Vorsitzender Alfred Neudecker berichtete von den Schwierigkeiten während der unterbrochenen Saison, sprach von den großen Anforderungen beim Re-Start und bedankte sich besonders bei Gere Limmer, der als Verantwortlicher Sorge für das Hygiene-Konzept trug. Acht Vorstandssitzungen, darunter eine Videositzung, seien abgehalten worden, um Lösungen zu suchen und zu finden.

Neudecker erläuterte die neue Ausrichtung im sportlichen Bereich mit der Verpflichtung von Markus Weber als neuen Spielertrainer und Felix Zehetmaier und Michael Pech als Co-Trainer sowie mehreren Neuzugängen. Er bedankte sich bei Abteilungsleiter Hans Faltermeier und seinem Team, die sich seit Monaten um die Kaderplanung kümmerten. Neudecker erläuterte die Veränderungen im Spielbetrieb mit der Einführung des Ligapokals. Zu den coronabedingten finanziellen Ausfällen wies er auf die unbürokratische Behandlung bei den Übungsleiterzuschüssen durch den Freistaat Bayern hin, die in diesem Jahr einfach verdoppelt wurden.

Ein großes Projekt wird laut Neudecker die Erneuerung der Flutlichtanlage sein. Die aktuelle Lichtausbeute sei nicht mehr konkurrenzfähig mit einer LED-Anlage. Angebote von Firmen liegen vor, die aber laut Neudecker bei rund 29 000 Euro liegen. Zwar gewähren der Bund (35 %), der Bayerische Landessportverband (20 %), der Landkreis und die Gemeinde Zuschüsse, doch die anbietenden Firmen lassen kaum Eigenleistungen wegen der Gewährleistung zu.

Auch was die Pflege der Plätze betrifft, will der FC Eitting neue Wege gehen. Es soll ein eigenes Vertikutiergerät für dreieinhalb Plätze angeschafft werden, bisher war man auf ein älteres Gerät der Gemeinde Moosinning angewiesen. Das Gerät wird über 11 000 Euro kosten und der Verein hofft auf einen Zuschuss von der Gemeinde.

Einen detaillierten Kassenbericht gab Martin Huber für den Abrechnungszeitraum 2019 ab. Insgesamt setzte der FCE demnach 123 000 Euro um. Am Ende des Jahres stand ein Verlust von 7700 Euro zu Buche. Ein ausgeglichener Haushalt war zwar das Jahresziel, doch ein Ausfall der Solaranlage mit Reparaturkosten von mehr als 9000 Euro waren Hauptursache für das Jahresminus von 7700 Euro, das durch Rücklagen gedeckt ist. Erfreulich sei ein Überschuss der Transfer-Erlöse bei den Fußballern in Höhe von 2500 Euro im Abrechnungsjahr gewesen, berichtete der Schatzmeister. Der Aufwand im Nachwuchsbereich betrug mehr als 7000 Euro, wurde aber als notwendig angesehen und werde auch in den kommenden Jahren weiter steigen, erläuterte Huber, der im ganzen Jahr 680 Buchungen vorgenommen hatte.

Marcus Knidlberger und Josef Strasser – beide ehemalige Kassiere beim FC Eitting – attestierten ihrem Nachfolger eine einwandfreie Kassenführung und empfahlen die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erfolgte. Weiterer Bericht folgt.

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