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Wieder kein Sieg: Der FC Finsing droht, den Anschluss zu verlieren.

Häfele attestiert bei 1:5-Niederlage „bestes Auswärtsspiel“

FC Finsing kämpft, VfB Eichstätt siegt

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Viel hatte sich der FC Finsing in Eichstätt vorgenommen und ein gutes Spiel gezeigt. Am Ende stand aber wieder eine Niederlage.

Finsing – Diese fiel mit 1:5 Toren deutlich zu hoch aus.

Die Eichstätter bekamen auf dem engen Kunstrasenplatz keine Räume und spürten den Tatendrang der Gäste., Die erste Chance vergab Leo Hölzl nach schönem Zuspiel seines Bruders Florian. Nach einem Eckball von Christian Rickhoff scheiterte Dominik Blume per Kopf aus acht Metern am starken Eichstätter Keeper Daniel Baltzer.

Eichstätt versuchte es mit langen Bällen, aber die besseren Möglichkeiten hatte Finsing. So scheiterte Kilian Schmitt nach Zuspiel von Christian Rickhoff freistehend aus vier Metern am Eichstätter Schlussmann.

Die Gäste waren technisch besser, Eichstätt körperlich überlegen und bei Standards gefährlich. In der 20. Minute fiel schließlich das 1:0 für die Gastgeber. Patrick Roth wurde mit einem langen Ball am linken Flügel geschickt, setzte sich gegen Maximilian Eberhart durch und bediente seinen besser postierten Stürmerkollegen Fabian Neumayer, der den Ball im Finsinger Tor versenkte.

Wenig später lag die Kugel schon wieder im FCF-Netz, aber Schiedsrichter Silas Kempf gab den Treffer wegen eines Fouls an Fabian Kövener zu Recht nicht. In der 28. Minute musste Stefan Gasda nach einem brutalen Tritt von Patrick Roth verletzt vom Platz. FCF-Trainer Bernd Häfele stellte seine Mannschaft um. Fabian Kövener spielte nun neben Blume in der Innenverteidigung, Hannes Behm rückte auf der linken Seite nach vorne, und Leo Hölzl spielte fortan auf der 10. Der eingewechselte Lukas Bruckbeck setzte mit einem Weitschuss aus 23 Metern knapp neben das Tor das nächste Ausrufezeichen.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Eichstätt dann auf 2:0. Nach einer Flanke von Julian Schott kam Benedikt Breitenhuber am Elfmeterpunkt frei zum Kopfball. Der rutschte Finsings Torwart Tobias Forchhammer durch die Finger ins Tor.

Auch nach diesem Fehler zeigte die Truppe Moral. Und in der 58. Minute zappelte der Ball nach einem Kopfball von Kövener im Eichstätter Tor, aber der Linienrichter entschied zur Überraschung der Zuschauer auf Abseitsstellung. Drei Minuten später wurden die Finsinger Bemühungen aber belohnt. Nach einem strammen Schuss von Valentin Bachmeier wurde der Eichstätter Paul Pfuhler aus kürzester Distanz am Arm getroffen, und so kamen die Gäste zu einem zweifelhaften Strafstoß. Kilian Schmitt verkürzte auf 1:2.

In der 65. Minute erhitzte die Schlüsselszene des Spiels die mitgereisten Finsinger Fans. Unweit der Trainerbank erlaubte sich Patrick Roth eine klare Tätlichkeit gegen Eberhart. Er versetzte ihm einen heftigen Tritt in die Beine, obwohl der Ball zehn Meter entfernt war. Weder der Schiedsrichter noch seine Assistenten sahen dies, und so lief das Spiel weiter.

Alexander Thomas flankte von der linken Seite, und wieder griff Forchhammer daneben. Der Ball kam zu Marcel Jasmann, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und den Ball aus zwölf Metern mit dem linken Fuß ins leere Finsinger Tor versenkte.

Auch nach diesem erneuten Rückschlag ließen die Finsinger den Kopf nicht hängen und versuchten alles, wieder ins Spiel zu kommen. Durch die Offensivbemühungen gab es natürlich Raum für Eichstätter Konter. So erhöhte der eingewechselte Benedikt Vollnhals per Kopf auf 4:1 (70.). Das 5:1 erzielte Patrick Roth nach einem Solo am linken Flügel. Die aufopferungsvoll kämpfenden Finsinger hatten noch sehr gute Chancen auf eine Ergebniskorrektur, aber es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. ROBERT HARTMANN

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