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FUSSBALL

FC Forstern ärgert sich über Pokalabsage

  • vonEicke Lenz
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In einem Schreiben an die handelnden Personen (unter anderem BFV-Präsident Dr. Rainer Koch) beklagen sich FCF-Trainer Thilo Herberholz und Damenspielleiter Luky Lukschander  über die Absetzung des Viertelfinalspiels und sehen das als „Ungleichberechtigung“ an, denn die Männer dürfen ihre Pokalspiele austragen.


Forstern – Die Partie im Landespokal zwischen den Fußballfrauen des FC Forstern und des SV Geratskirchen hätte am Mittwoch stattfinden sollen und wurde nun abgesagt. Sehr zum Ärger von FCF-Trainer Thilo Herberholz und Damenspielleiter Luky Lukschander. In einem Schreiben an die handelnden Personen (unter anderem BFV-Präsident Dr. Rainer Koch) beklagen sich die beiden über die Absetzung des Viertelfinalspiels und sehen das als „Ungleichberechtigung“ an, denn die Männer dürfen ihre Pokalspiele austragen. Auch der „Hinweis auf hohe Kosten aufgrund der Hygieneauflagen, die die Vereine selbst tragen müssten, darf dem Grundsatz der Gleichberechtigung nicht im Wege stehen“, heißt es in dem Schreiben.

Herberholz fügt noch an: „Sicher tragen auch die Vereine der Damenmannschaften gerne die Kosten selbst. Sollten sie für das Erreichen der DFB-Pokal-Hauptrunde ebenfalls 130 000 Euro Prämie erhalten, wie die Männer, wären die Kosten leicht zu begleichen.“ Was das Hygienekonzept betrifft, führt der Coach weiter aus, dass „jeder Verein bereits ein Hygienekonzept erstellt und umgesetzt hat, andernfalls könnten auch keine Testspiele durchgeführt werden“. Forsterns Mannschaft hofft auf eine kurzfristige Ansetzung des Pokalspiels und ist nun gespannt, wie es weitergeht.  

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