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Für Forsterns Torfrau gab es nur wenig zu halten.

Hohe Auswärtschlappe 

Forsterner Damen mit 0:6-Fehlstart gegen den TSV Jahn Calden

Eine böse Schlappe bezogen Forsterns Fußball-Frauen zum Regionalligaauftakt beim TSV Jahn Calden. Trainer Thilo Herberholz sprach nach dem 0:6 von einem völlig verdienten Sieg der Gastgeberinnen, die dem FCF vor allem in der zweiten Halbzeit läuferisch und konditionell deutlich überlegen waren.

„Die Caldener Mannschaft hatte sicher eine ganz gute Vorbereitungszeit. In der Rückschau müssen wir zugeben, dass die bescheidenen Trainingsverhältnisse, bedingt durch den reichen Schneefall in Forstern, sich negativ ausgewirkt haben.“

Die Gastgeberinnen begannen wie die Feuerwehr und und schnürten den FCF ab der 1. Minute ein. Als beste Akteurin beim FC Forstern erwies sich Torfrau Tine Kneissl. Forstern überstand den ersten Ansturm schadlos, doch die Überlegenheit des TSV riss nicht ab, weil das Tempo weiterhin hoch blieb und Forstern auch in den Zweikämpfen immer öfter das Nachsehen hatte. Doch mit ein wenig Glück und Einsatz hielt die Abwehr bis drei Minuten vor der Pause das torlose Remis, ehe Sharon Braun aus stark abseitsverdächtiger Position das Führungstor gelang. In der Nachspielzeit machte Johanna Hildebrandt das schon vorentscheidende 2:0. Dazu musste auch noch Johanna Stadler verletzungsbedingt in der Pause in der Kabine bleiben.

In der zweiten Halbzeit verließen Forsterns Spielerinnen mehr und mehr die Kräfte. Braun traf mit einem herrlichen Direktschuss zum 3:0. Auch der Einsatzwille ließ nun nach, und so kam der TSV noch besser ins Spiel. Auch die Auswechslungen beim FCF halfen da nichts mehr. Innerhalb von nur acht Minuten machten Braun und Hildebrandt (2) das halbe Dutzend voll. FCF-Torfrau Kneissl verhinderte mit tollen Paraden noch Schlimmeres und hatte nicht die geringste Schuld an den Gegentoren. Zudem war nun auch der Torhunger des Siegers gestillt, der es in der Schlussviertelstunde ein wenig ruhiger angehen ließ.

Herberholz hofft nun, den Trainingsrückstand schnell aufholen zu können, denn vor allem die fehlende Kondition war für den hohen Sieg des TSV verantwortlich.

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