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FCF-Trainer Thilo Herberholz wechselte offensiv und wurde mit zwei Jokertoren belohnt. Trotzdem sprang am Ende nur ein 2:2 raus.

Nur Unentschieden gegen Frauenbiburg trotz zweier Jokertore

Wieder keine Punkte für Fußball-Frauen des FC Forstern

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Forsterns Fußball-Frauen warten im neuen Jahr weiterhin auf einen Punktspielsieg in der Regionalliga. Auch beim stark abstiegsgefährdeten SV Frauenbiburg sprang am Sonntag nur ein 2:2 heraus.

Forsterns Fußball-Frauen warten im neuen Jahr weiterhin auf einen Punktspielsieg in der Regionalliga. Auch beim stark abstiegsgefährdeten SV Frauenbiburg sprang am Sonntag nur ein 2:2 heraus.

Die Gastgeberinnen begannen stark und setzen den FC gleich mächtig unter Druck. Die Gäste wirkten in den Anfangsminuten unsortiert, brachten dann aber schnell Ordnung in die eigene Abwehr und kontrollierten das Spiel.

Forsterns Frauen hatten mehr Ballbesitz, doch im Spiel nach vorne taten sich Schwächen auf. Es fehlten echte Torchancen, weil gute Ansätze nicht zuende gespielt wurden. In der schwachen Rergionalliga-Begegnung konnte sich aber auch Frauenbiburg vorerst nicht entscheidend in Szene setzen.

In der Halbzeitpause forderte Trainer Thilo Herberholz eine offensivere Spielweise. Tatsächlich agierte der FCF nun druckvoller. Mit Pija Reininger und Evi Kopp wurden zwei neuen Stürmerinnen eingewechselt, die Frauenbiburgs Abwehr in Bedrängnis brachten. Ein erste Chance verpasste Reininger knapp, doch schon den zweiten Pass in die Schnittstelle der Abwehr erlief sie sich und markierte die Führung.

Der Treffer gab der Mannschaft allerdings keine Ruhe, die Bälle wurden nicht gehalten, und das eigene Spiel wurde hektisch und nervös. Bei einem Angriff der Heimelf über den Flügen griff Forsterns Abwehr zu zögerlich an und verpasste mehrmals den Zugriff. Dies nutzte die Stürmerin zu einer maßgenauen Flanke. Per Kopf vollendete Frauenbiburgs eingewechselte Angreiferin zum 1:1.

Forstern wurde danach im Angriff wieder gefährlicher. Nach einem abgewehrten Torschuss von Theresa Eder war Evi Kopp zur Stelle und traf zur erneuten Führung. Der Aufsteiger war nun überlegen und hatte mehrmals im gegnerischen Strafraum ein Überzahlspiel, ohne die Chancen zu nutzen, was in der Nachspielzeit bestraft wurde. Frauenbiburg bekam einen Strafstoß zugesprochen, den Yvonne Dengschütz sicher verwandelte.

Forsterns Trainer Herberholz war mit dem Ergebnis dennoch zufrieden: „Wir haben unsere Torchancen zum 3:1 nicht genutzt und letztendlich hat der SV Fraunebiburg trotz des kleinen Kaders nie aufgesteckt und gut dagegen gehalten.“

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