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Turm in der Schlacht: Bis zu ihrer Verletzung hielt die Forsterner Torfrau Chrissi Kink überragend.

FC Forstern gewinnt Topspiel gegen TSV Jahn Calden

Schwere Verletzung nach groben Foul bei Sieg des FC Forstern

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Im Duell der noch ungeschlagenen Teams haben die Fußballerinnen des FC Forstern den TSV Jahn Calden 1:0 bezwungen. Der Lohn ist Platz eins in der Regionalliga.

Forstern – Getrübt wurde der Erfolg von einem groben Foul an Forsterns Torfrau Chrissi Kink, die mit dem Sanka abtransportiert werden musste.

Forstern begann fahrig, was aber auch am krankheitsbedingten Fehlen von Martina Mittermaier lag. Auch hatte in den Anfangsminuten die schnelle Verena Krumay eine noch schnellere und vor allem routinierte Gegenspielerin, die mit viel Raffinesse in die Zweikämpfe ging und sich manches Foul erlaubte. Auch Torjägerin Sharon Braun kam gut ins Spiel, bis sich die zweikampfstarke Helena Altenweger ihrer annahm. Vor allem bei den Steilpässen über die Mitte fehlte Mittermaier, doch Torfrau Kink spielte aufmerksam mit und ließ sich auch durch Rempeleien nicht in ihrer Konzentration stören.

Nur sporadisch kam Forstern vor des Gegners Tor. Mühe hat Caldens Torfrau bei einem Freistoß von Julia Deißenböck, den sie im Nachfassen unter Kontrolle brachte. Dann brach Sandra Obermeier über die rechte Seite durch. Aus spitzem Winkel riskierte sie keinen Schuss, sondern spielte ab, und die Chance war dahin.

Nach dem Seitenwechsel hatte der FC eine kleine Drangperiode mit drei Ecken und Freistößen über die linke Seite, die aber nichts einbrachten. Caldens großgewachsene Abwehrspielerinnen hatten mit den hohen Bällen keine Probleme. Nicht klären konnten sie bei einem flach ausgeführten Freistoß von Deißenböck. Die aufgerückte Innenverteidigerin Johanna Stadler war zur Stelle und drückte den Ball zum 1:0 über die Linie.

Der Gast steckte den Treffer schnell weg, und Torjägerin Sharon Brau zeigte ihr Können. Auf engstem Raum ließ sie drei Forsterner Abwehrspielerinnen stehen und wollte noch Kink düpieren. die aber den Ball zu fassen bekam. Auch bei hohen Bällen bewies Kink ihre Strafraumbeherrschung und setzte zweimal mit weiten Abschlägen Theresa Eder ein.

Eine weitere gute Möglichkeit hatte der FC durch Obermeier, die mit Ball schneller als ihre Gegenspielerin war. Ihr Pass zur freien Pija Reininger kam aber nicht an. Caldens Torfrau Marigona Zani wehrte einen Kopfball von Julia Ruckdeschel aus kürzester Distanz ab und war auch bei den Nachschüssen auf dem Posten. Nach Kinks Verletzung ging Johanna Stadler ins Tor und machte ihre Sache gut. Auch die fast zehnminütige Nachspielzeit überstand der Aufsteiger.

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