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Julia Deißenböck - Die Mittelfeldspielerin war gegen den 1. FC Nürnberg mit ihren zwei Freistößen die Matchwinnerin.

Unentschieden gegen den ungeschlagenen Verfolger 1. FC Nürnberg

Julia Deißenböck trifft doppelt und sichert Forsterns Frauen den Punkt

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Julia Deißenböck, Fußballerin des FC Forstern trifft zweimal per Freistoß und sichert ihrer Mannschaft im Spitzenspiel gegen den 1. FC Nürnberg den Punkt.

Nürnberg/Forstern– Der von allen in der Regionalliga Süd gejagte Spitzenreiter FC Forstern hat einen weiteren Härtetest gut bestanden. Nach dem knappen 1:0-Sieg im Heimspiel gegen den bis dahin noch ungeschlagenen Verfolger TSV Jahn Calden holte der FC Forstern nur drei Tage später beim ebenfalls noch ungeschlagenen Verfolger 1. FC Nürnberg ein 2:2 (1:1).

Die Nürnbergerinnen pflegten ähnlich wie Caldens Spielerinnen einen körperbetonten Fußball. Auf dem kleinen und engen Kunstrasenplatz hatten die Gastgeberinnen alle Vorteile auf ihrer Seite. Eigentlich. Doch Forsterns Trainerteam hatte in der ersten Halbzeit ganz auf eine stabile Abwehr gesetzt, die mit einer Vierer-Abwehrkette mit Krumay, Ruckdeschel, Grimm und Stadler operierte, in die sich auch noch Steffie Kothieringer zurückfallen ließ.

Doch das Vorhaben, zumindest in der ersten Halbzeit ohne Gegentor zu bleiben, ging nicht auf. Die Gastgeberinnen scheiterten zwar oft mit ihren weiten Bällen, auch weil Torfrau Melli Scherer stets aufmerksam mitspielte und bei vielen Steilangriffen rechtzeitig zur Stelle war. Einmal aber klappte es nicht, und Nastassja Lein verwertete eine weite Vorlage Mitte der ersten Halbzeit zur Führung. Doch der FC Forstern kam auch zu Möglichkeiten, und kurz vor der Pause zirkelte Julia Deißenböck einen Freistoß an der Mauer vorbei zum 1:1 ins Nürnberger Tor.

Zur Pause wechselte der FCF dann geballte Offensivkraft ein und brachte mit Ngok Nguyen, Theresa Eder sowie Pija Reininger drei Stürmerinnen. So waren die Gäste jetzt die überlegene Mannschaft gegen einen völlig überraschten Gegner. Deißenböck trat einen Freistoß über die Mauer, der zum 2:1 genau im Kreuzeck einschlug, versäumte es dann aber, ein weiteres Tor nachzulegen.

In der letzten Viertelstunde kam der 1. FC Nürnberg nochmals auf, und Forstern verpasste es, sich um die Stabilisierung der Abwehr zu sorgen. In der Schlussphase hätte eine weitere Auswechslung vielleicht gereicht, um die Gastgeberinnen zu stören. So gelang eine Minute vor dem Ende der eingewechselten Anna Wachal der Ausgleich zum 2:2, der aber nicht reichte, um den FC Forstern von der Tabellenspitze der Regionalliga zu stürzen.

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