FC Hohenpolding Aufstieg
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FC Hohenpolding Aufstieg

FC Hohenpolding wird 60.

Doppelte Freude beim FC Hohenpolding

  • VonRedaktion Erding
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Es ist schon einmalig, wenn man genau im 60. Gründungsjahr aufsteigt. Dem FC Hohenpolding ist dieses seltene Glück gelungen.

Es ist schon einmalig, wenn man genau im 60. Gründungsjahr aufsteigt. Dem FC Hohenpolding ist dieses seltene Glück gelungen. Deshalb ist die Vorfreude auf das Gründungsfest gleich doppelt so groß. Zwei Tage lang wird es gefeiert: Am Samstag, 6. Juli, und am Sonntag, 7. Juli.

 Los gehen die Feierlichkeiten am Samstag um 18 Uhr mit dem Bieranstich am Festplatz. Danach können alle gemütlich essen und ratschen. Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder des FC Hohenpolding mit feinen Schmankerln von Metzgermeister Albert Birkmeier. Das Festbier liefert die Brauerei Taufkirchen, Weinhändlerin und Sommelière Ingrid Kratzer erlesene Tropfen. Auch Zwietscherl mit Wodka und Gin wird es geben, wenn die Jungen ordentlich Party im Festzelt feiern. Die Band „i-düpferl“ wird den Gästen dabei musikalisch kräftig einheizen. 

Der Festsonntag beginnt mit dem Festgottesdienst um 10 Uhr, anschließend ist Mittagstisch mit der Holzlandblaskapelle Hohenpolding. Es wird bestimmt ein schönes Wiedersehen mit vielen alten Bekannten werden. Neben den noch lebenden Gründungsmitgliedern werden viele ehemalige und aktuelle Aktive und Passive des Vereins da sein. Angekündigt hat sich auch die komplette erste A-Jugend. Da wird sicherlich viel über früher ausgetauscht werden. Gründungsmitglied Fred Körbl wird an die Entstehungsgeschichte des Fußballvereins erinnern, etwa wie er mit dem Moped nach München gefahren ist, um dort den Verein offiziell anzumelden. 

Schon früher wurde in Hohenpolding Fußball gespielt, aber richtig begann der Fußballsport erst, als sich vor 60 Jahren 24 Burschen zusammentaten, um den FCH zu gründen. Sie trainierten und spielten auf der Wiese vom „Poldinger“, am so genannten Wirtsholz, wo jetzt auch ihr Fest stattfindet. Ihr Vereinslokal wurde das Gasthaus Winkler (heute Aloisium), ein Wasserhahn im Freien diente als Waschgelegenheit, der hintere Hof als Umkleide. 1960 wechselten die Kicker zum Gasthaus Rauschhuber, das bis heute ihr Vereinslokal ist. Den ehemaligen Mostkeller bauten sie später zum Vereinsheim um, das 1978 eingeweiht wurde. 

Im Laufe der Jahre kamen die Sparten Damengymnastik, Stockschützen, Tennis und Taekwondo hinzu, sodass der FCH mittlerweile an die 600 Mitglieder hat. Stolz war und ist man auf das große Sportgelände mit Vereinsheim, zwei Rasenfeldern, drei Stockbahnen und drei Tenniscourts in Loiting, das bestens genutzt wird. Mit unermüdlichem, ehrenamtlichen Einsatz wurde das Gelände errichtet und 1991 eingeweiht.

Der erste Aufstieg in die B-Klasse wurde 1987 gefeiert, 1994 wurde der zweite Aufstieg in die B-Klasse besiegelt und heuer der dritte in die Kreisklasse.

Autor: Birgit Lang

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