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Wildes Durcheinander: Nach einem Fehlgriff von Gästetorwart Korbinian Becker (Nr. 24) segelt der Ball an vielen Freunden und Feinden vorbei. Auch FCL-Kapitän Felix Fischer (r.) kann die Chance nicht nützen.

FCL rettet knappe 2:1-Führung gegen den SV Wörth über die Zeit

FC Lengdorf kann „Sechs-Punkte-Spiel“ für sich entschieden

  • VonRedaktion Erding
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Mit einem 2:1 (0:0)-Sieg ging der FC Lengdorf aus diesem von beiden Seiten als „Sechs-Punkte-Spiel“ angekündigten Derby gegen den SV Wörth. Sechs Zähler waren die von Schiedsrichterin Monika Pieczonka sehr sicher geleitete Partie sicher nicht wert.

VON HELMUT FINDELSBERGER

Es war auch ein Duell „Jugend forscht“ gegen „Routine“. Bei 20,4 Jahren lag das Durchschnittsalter der Wörther Startelf, das der Heimelf bei 26,5. Lengdorfs Spielertrianer Yüksel Acipinar hebt als 39-Jähriger natürlich diesen Wert entsprechend an. Er agierte diesmal als Abfangjäger vor seinem bewährten Innenverteidiger-Duo Reger/Hitzlsperger. Dieses Trio mit entsprechenden Gardemaßen hatte genauso die Lufthoheit in seinem Revier wie gegenüber die Wörther Hintermannschaft um den baumlangen 19-jährigen Torhüter Korbinian Becker.

„Wenn wir das Spiel machen müssen, haben wir Probleme“ musste FCL-Abteilungsleiter Anton Bauer zugeben. Das sollte sich in der zweiten Halbzeit ändern. Martin Lechners Ecken wurden immer mehr zu einer Waffe und sorgten für turbulente Szenen vor dem Wörther Kasten. So fiel auch das 1:0 in der 56. Minute durch Moritz Holzner, nachdem Wörths Keeper gegen Reger noch hatte abwehren können. Vier Minuten später war Bernhard Heilmeier der Nutznießer zum 2:0, als die Kugel nach Flanke des eingewechselten Tobias Lechner Wörths Alexander Baumann ins Gesicht und dann als Vorlage Richtung Tor ging.

Die Gäste antworteten vier Minuten später durch den aufgerückten Oliver Holley mit dem Anschlusstreffer. Es war nun ein offener Schlagabtausch. Vor allem Wörths quirliger Torjäger Florian Rupprecht kurbelte immer wieder an. Lengdorf verpasste es, bei Kontern den Sack zuzumachen, ehe es darum ging, den Sieg über die Zeit zu bringen.

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