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FC Moosinning empfängt am zweiten Spieltag FSV Pfaffenhofen/Ilm

Coach will sechs Torchancen pro Halbzeit

FC Moosinning empfängt im ersten Heimspiel FSV Pfaffenhofen/Ilm

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Helmut Lucksch hält sich bei Aussagen über Kollegen stets zurück, aber über die Analyse von Finsings Spielertrainer Bernd Häfele zeigte sich der Moosinninger Coach dann doch erstaunt.

„Das 4:0 am Samstag war ein wahnsinnig verdienter Sieg von uns.“

Lucksch sprach von einer abgeklärten, reifen Leistung der FCM-Fußballer. „Wir haben von Anfang das Heft in die Hand genommen und über clevere Spielverlagerungen und lange Bälle die Abwehr ausgehebelt. Der Gegner kann froh sein, dass wir nicht alle Chancen genutzt haben.“ Und dennoch: Für das Heimspiel der Bezirksliga Nord gegen den FSV Pfaffenhofen (heute, 18.30 Uhr) erwartet Lucksch eine deutliche Leistungssteigerung, denn: „Der Gegner am Samstag war kein Maßstab.“

Pfaffenhofen schätze er deutlich stärker ein. „Da reicht es dann nicht, dass wir im gesamten Spiel sechs hundertprozentige Chancen herausspielen. Unser Anspruch müssen sechs Chancen pro Halbzeit sein.“ Das bedeute, dass man jede siebte Minute eine Möglichkeit erarbeite – „aber eigentlich ist mir auch das noch zu wenig“, meint Lucksch, „denn wir werden nicht immer eine so hohe Torquote haben wie gegen den FC Finsing“.

Bei der Chancenverwertung stelle er im Vergleich zur Landesliga schon einen deutlichen Schritt nach vorne fest. Apropos Landesliga: „Jetzt schon einen Vergleich zu ziehen, ist sicher zu früh. Aber es ist schon erkennbar, dass in der Bezirksliga das Tempo langsamer ist.“

Der erste Heimspielgegner hat auch schon in der Landesliga gespielt, ehe es bis in die Kreisliga runter ging. Lucksch entschuldigt sich schon vorab „für die abgedroschene Phrase, aber der nächste Gegner ist immer der schwerste“. Viel könne er über den FSV nicht sagen, aber die Mannschaft sei vor der Saison hoch gehandelt worden.

Nach der 0:1-Niederlage gegen den SV Sulzemoos „werden die Pfaffenhofener mit dem Messer zwischen den Zähnen zu uns kommen“. Lucksch erwartet ein enges Spiel, rechnet aber mit einem erfolgreichen Heimspielauftakt, „wenn wir unsere Leistung abrufen“.

Das Trainerteam habe so viele Informationen über den FSV gezogen, wie es nur möglich sei. „Taktisch habe ich mir schon einiges zurecht gelegt, aber das werde ich nicht verraten“, sagt Lucksch. Sicher ist nur, dass ihm der gleiche Kader wie gegen Finsing zur Verfügung steht, weil Basti Lanzinger wegen Rückenproblemen noch passen muss. Ob Matthias Eschbaumer, der schon lange an einer Knöchelverletzung laboriert, spielen kann, sei noch nicht sicher.  

Tipp: 2:0 für den FCM

Der Kader:

Hornof, Strunk, Cetinkaya, Jakob, Nuredini, Mavracic, Hones, Esposito, Dekorsy, A. Auerweck, Bartl, Lechner, Ibrahim, Stauf, Diranko, Th. Auerweck, Reiser, Eschbaumer, Volkmar, Werndl.

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