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Das tut weh: Moosinnings Maxi Lechner wird vom Feldmochinger Enis Derbazi gefoult.

Bezirksliga Nord

Eigentor wirft FC Moosinning aus der Bahn

Mit einem 1:3 (1:1) daheim gegen die SpVgg Feldmoching musste der FC Moosinning seine zweite Niederlage in Folge hinnehmen und ist in der Tabelle ein wenig abgerutscht.

Moosinning Die Gelb-Schwarzen konnten dabei nur in der ersten Halbzeit streckenweise gefallen. Nach einem unglücklichen Eigentor mit dem Pausenpfiff und weiteren Umstellungen in Halbzeit zwei ließen sie aber alle Tugenden vermissen, die in den ersten vier Saisonspielen zu sehen waren.

Moosinnings Coach Helmut Lucksch musste urlaubsbedingt auf Franz Hornof, Kerim Cetinkaya, Johannes Volkmar sowie David Diranko verzichten, und so wurde das Team eigentlich neu gemischt. Die Feldmochinger hätten das in der Anfangsphase beinahe genutzt, doch Maximilian Markert setzte den Ball in der 9. Minute frei vor dem Moosinninger Tor links vorbei. Allmählich kam der Gastgeber besser ins Spiel, und in der 16. Minute köpfte Nikola Mavracic eine Hereingabe von Junis Ibrahim knapp vorbei. Besser machten es die Gelb-Schwarzen in der 23. Minute, als sich Thomas Auerweck über links energisch durchsetzen konnte und Daniel Mömkes seine weitgezogene Flanke am langen Pfosten zum 1:0 eindrückte. Kurz darauf hätte Maxi Lechner nachlegen können, aber frei vor dem Tor zögerte er zu lange, und so konnte Gästetorwart Maximilian Dörsch klären.

Die Schlüsselszene dann in der 45. Minute. Nach einem weiten Ball waren sich Moosinnings Mavracic und sein Torwart Philipp Strunk nicht einig. Mavracic köpfte den Ball über den Keeper hinweg zum 1:1 ins eigene Tor und prallte dabei auch noch so unglücklich mit Strunk zusammen, dass er in der Halbzeit ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Über die zweite Hälfte muss man auf Moosinninger Seite dann größtenteils den Mantel des Schweigens legen, denn Anspruch und Wirklichkeit lagen auf FCM-Seite sehr weit auseinander. So machten die Gäste größtenteils das Spiel. Eine gute Möglichkeit hatte zunächst aber nur Maxi Köse, der an Strunk scheiterte. Auf der anderen Seite hatte Ibrahim Pech, als er mit seinem Außenristschuss an der Latte scheiterte.

Die Vorentscheidung fiel in der 66. Minute, als Feldmochings Maximilian Markert einen Freistoß aus etwa 25 Metern mit voller Wucht zum 2:1 ins Torwarteck jagte. Moosinning mühte sich in der Schlussviertelstunde vergeblich. Ein Schuss von Tobi Bartl wurde eine Beute des Keepers, Alex Auerweck köpfte eine Hereingabe von Bartl kurz vor der Linie in die falsche Richtung, und Valdrin Nuredini konnte ein Zuspiel von Peter Werndl nicht verwerten. Anders die Feldmochinger, die in der Nachspielzeit den Deckel endgültig drauf machten, als Strunk den Schuss von Markert zwar noch abwehren konnte, Dominik Dabic aber den Abpraller zum 3:1 einschob.

th

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