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Wollen wieder nach oben: Moosinnings Maxi Löchner (l.) – hier im Duell mit Schwabings Bastian Busch – und seine Kameraden streben in Eching einen Erfolg an.

Bezirksliga Nord

Rupert Lanzinger fordert mehr Kreativität

Seit drei Spielen wartet der FC Moosinning nun schon auf einen Sieg.

Moosinning – Am Samstag um 15 Uhr beim Gastspiel beim TSV Eching wartet eine weitere schwierige Aufgabe auf die Elf von Trainer Helmut Lucksch. Die Ärmel sollen hochgekrempelt werden, damit der Anschluss an die oberen Plätze nicht abreißt.

Der FC Moosinning hatte einen makellosen Saisonstart hingelegt und in den ersten vier Spielen die maximale Punkteausbeute geholt. Mit dem Auftreten war Moosinnings Abteilungsleiter Rupert Lanzinger aber schon während dieser Siegesserie nicht immer zufrieden. Zu oft hätte der Gegner die Möglichkeit gehabt, Punkte mitzunehmen, erzählt er. Das Glück in Kombination mit reichlich Unvermögen des Gegners – zum Beispiel in der Chancenverwertung – sei stets auf Moosinninger Seite gewesen. Lanzinger warnte schon Anfang August davor, die Siege dürften keinesfalls überbewertet werden. „Ich habe es vorausgesagt. Die letzten Ergebnisse haben mich nicht überrascht“, erinnert er drei Spiele und einen Punkt später.

„Gegen Eching wäre es ein Erfolg, wenn wir nicht verlieren“, fügt er hinzu. Das liege zum einen an der dezimierten Personalsituation, zum anderen am statischen Offensivspiel. Zu ausrechenbar präsentieren sich die Schwarz-Gelben im letzten Angriffsdrittel. Mehr Kreativität der Offensivabteilung fordert der ehemalige Torjäger Lanzinger, der sich an seine aktive Zeit als Stürmer erinnert: „Also, ich habe nie ein Tor geschossen, weil ich darauf gewartet habe, dass mir der Ball auf den Kopf fällt.“

Nicht nur die offensiv denkenden Spieler stehen in der Pflicht, sondern die gesamte Mannschaft. Nach einem Gegentor verliert Moosinning zu oft den Faden – und das Spiel. Lanzinger fordert: „Das müssen wir unbedingt in den Griff bekommen.“ Die Ärmel sollen dann erst recht hochgekrempelt, das konfuse Auftreten abgestellt werden.

In Eching wird Trainer Lucksch erneut auf Kerim Cetinkaya, Johannes Volkmar, David Diranko und Dennis Stauf verzichten müssen. Alle weilen im Urlaub. „Zu unserer Zeit gab es das nicht“, sagt Lanzinger. Immerhin steht Franz Hornof wieder zwischen den Pfosten. Für Nikola Mavracic, vergangene Woche mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausgewechselt, kommt die Eching-Partie noch zu früh.

FCM-Kader:

Hornof, Ibrahim, Jakob, Lanzinger, Werndl, Dekorsy, Lechner, T. Auerweck, Mömkes, Bartl, Nuredini, Löchner, A. Auerweck, Strunk.

Daniel Georgakos

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