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Elegante Ballannahme: Alexander Auerweck (M.) setzt sich gegen seinen Vaterstettener Gegenspieler durch. 

Fußball-Landesliga

Fleißige Moosinninger, schwierige Trainingsbedingungen

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Die 0:1-Niederlage beim SC Baldham-Vaterstetten bereitet dem neuen Moosinninger Trainer Helmut Lucksch keine große Sorgen - eher die Verletzung von Neuzugang Leon Dekorsy. 

Moosinning– Spät im Spiel (82. Minute), vorher ein unnötiger Ballverlust – es war eigentlich ein Gegentor der besonders ärgerlichen Sorte, als Milorad Stanovec den einzigen Treffer im Testspiel gegen den FC Moosinning erzielte. Dessen neuer Trainer Helmut Lucksch nahm die 0:1-Niederlage beim SC Baldham-Vaterstetten gelassen. In der Vorbereitungsphase – so halten es die meisten Trainer – sind die Ergebnisse zweitrangig. „Wichtiger ist für mich, dass ich Fortschritte erkennen konnte.“

Speziell in der zweiten Halbzeit habe der Landesligist die Partie gegen den Bezirksligisten im Griff gehabt. Da hatten sich die Moosinninger auf dem engen Kunstrasenplatz (Luksch: „Wir haben fast auf Strafraumbreite gespielt“) eingestellt. „Beide Mannschaften haben es gut gemacht. Wir waren vielleicht spielerisch besser, haben aber noch ein paar individuelle Böcke drin gehabt“, analysiert Lucksch. Und hätte Maxi Lechner die maßgerechte Hereingabe von Ivan Sadric im Tor untergebracht, dann wäre der FCM in Führung gegangen. „Beim 2:2 Gegen Garching hat er zweimal getroffen, diesmal halt leider nicht“, meint der Coach.

Seine Bilanz nach drei Wochen Trainingsarbeit: „Ich bin mit dem jetzigen Stand zufrieden. Wir haben sehr im konditionellen und athletischen Bereich gearbeitet.“ Er wisse, wo er im taktischen Bereich arbeiten müsse. „Ich will da nicht zu viel verraten, aber die Gegentore fallen oft nach dem gleichen Muster“, berichtet der 49-jährige Fußballlehrer, den aber eine Sorge umtreibt. Leon Dekorsy, einziger Neuzugang in der Winterpause, musste verletzt raus. „Hoffentlich ist es kein Bänderriss“, sagt Lucksch, der auf den 20-Jährigen im zentralen Mittelfeld baut. Der Coach hofft eine weniger schlimme Diagnose – und auf besseres Wetter. „Da wir keinen Kunstrasenplatz haben, schauen wir von Woche zu Woche und sind froh um jedes Testspiel“, so Lucksch. Am Donnerstag spielt sein Team beim FC Aschheim, am Samstag bei Grüne Heide Ismaning.   

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