Iran schießt US-Drohne ab - Spannungen drastisch verschärft

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In der Liga wussten die Forstern-Frauen mit sechs Siegen zu überraschen - Geht jetzt die Überraschung weiter?

Erster gegen Zweiter: FCF fordert den 1. FC Nürnberg

Spitzenspiel: Können Forsterns Frauen weiter überraschen?

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Die Überraschungsmannschaft trifft auf den Top-Favoriten. Die Fußballerinnen des FC Forstern spielen am Mittwoch um 15 Uhr beim 1. FC Nürnberg – wer hätte vor der Saison gedacht, dass hier der Erste gegen den Zweiten spielt.

Anfangs als Neuling unterschätzt, hat sich Forstern gewaltig gesteigert und ist mittlerweile in aller Munde. Der FC hat das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht und sechs Siege in der Regionalliga hingelegt. So überraschend für viele die Erfolge kommen, so einfach hören sich die Erklärungen der Trainer Thilo Herberholz und Thomas Urbaniak an, die von einer tollen Gemeinschaft sprechen.

Ausgestattet mit Fitness-Trackern wird die Lauf- oder Sprintleistung jeder Einzelnen aufgezeichnet. Und die Spielerinnen entwickeln sich. Zum Beispiel Verena Krumay. Gegen den TSV Jahn Calden hatte sie die erfahrene Arlene Rühmer als Gegenspielerein und schien auf verlorenem Posten. Die versierte Angreiferin ließ Krumay alt aussehen. Doch Krumay lernte schnell, stellte sich nicht mehr neben, sondern hinter die antrittsschnelle Stürmerin und bekam sie immer besser in den Griff. Gegen Ende des Spieles fiel die Spielführerin des Gegners nur noch durch ihre harte Gangart auf.

Eine Bank ist auch Helene Altenweger, die auf vielen Positionen spielen kann, am liebsten aber beim Spielaufbau. Caldens Torjägerin Sharon Braun machte mit zwei schnellen Spurts schon in den ersten fünf Minuten auf sich aufmerksam. Herberholz reagierte sofort. In der Folgezeit hatte die technisch brillante Angreiferin aus Calden Helena Altenweger als Schatten immer hinter sich. Das Ergebnis ist bekannt, der Rekordsturm aus Calden ging in Forstern leer aus.

Für das Spiel beim Verfolger 1. FC Nürnberg ist aber das Gleichgewicht in der Mannschaft gestört durch die schwere Verletzung von Torfrau Chrissi Kink im Spiel gegen Calden. Kink hatte den Ball schon sicher unter sich begraben, aber die Angreiferin stürmte über die am Boden liegende Kink hinweg und verletzte sie am Kopf. Die Forsterner Torfrau wird nun intensiv im Krankenhaus behandelt. Gleichwohl will die Mannschaft in Nürnberg für Kink spielen und hofft, dass die erkrankte Spielführerin Martina Mittermaier auflaufen kann.

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