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Verhandlungssache: Anstoß bei Langengeislings Frauen gegen Aßling noch ungewiss

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Von: Julian Betzl

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Ob die Frauen des FC Langengeisling um Claudia Neumeir (r.) am kommenden Wochenende die Meisterschaft bejubeln dürfen, steht noch in den Sternen.
Ob die Frauen des FC Langengeisling um Claudia Neumeir (r.) am kommenden Wochenende die Meisterschaft bejubeln dürfen, steht noch in den Sternen. © Christian Riedel

Nur noch ein Pünktchen trennt die Fußballerinnen des FC Langengeisling von der Meisterschaft in der Frauen-Bezirksliga 1. Insofern wäre das anstehende Heimspiel der perfekte Rahmen für die anvisierte Meister- und Aufstiegsfeier des FCL.

Aßling – Ob die Gastmannschaft aus Aßling überhaupt Chancen hat, als Partycrasher dazwischenzufunken, hängt mittlerweile von einem Zugeständnis der Geislingerinnen ab. Offiziell ist die Bezirksliga-Partie für diesen Samstag um 14 Uhr in Langengeisling terminiert. „Allerdings heiratet unsere Stefanie Hofmann am Samstag, weshalb uns insgesamt sechs Spielerinnen, inklusive Torfrau, nicht zur Verfügung stehen“, erklärt Aßlings Trainer Laszlo Ziegler. Daher habe der TSV-Coach zu Wochenbeginn in Langengeisling um eine Spielverlegung auf Freitagabend gebeten.

Da am Freitag wiederum der Heimelf wohl zwei Leistungsträgerinnen fehlen würden, stagnierten die Verhandlungen vorübergehend. „Wir versuchen weiterhin, auf Freitag zu verlegen. Aber Langengeisling will uns damit nicht stärken, weil sie wohl Angst haben, dass wir ihnen die Punkte abknöpfen könnten“, mutmaßte Ziegler noch gestern Nachmittag.

Wann das Spiel stattfindet, steht noch nicht fest

Bei Redaktionsschluss stand noch nicht fest, ob sich Langengeisling doch noch zu einer Verlegung bereit erklärt hat. Sollten die Meisterschaftsanwärterinnen auf die ursprünglichen Terminierung bestehen, dürfte Aßling als mundgerechtes Kanonenfutter anreisen: Nachdem die Büchsenberger bereits vor zwei Wochen wegen eines Konzerts einen Nichtantritt in Fridolfing eingetragen haben, wäre ein zweiter Nichtantritt mit dem Zwangsabstieg verbunden.

„Deshalb können wir kein x setzen und müssen schauen, dass wir irgendwie die Mindestanzahl von acht Spielerinnen JULIAN BETZL

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