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  Fredi Neudecker (sitzend, l.) ist wieder bei seinem FC Eitting (stehend, v. l.): Mannschaftsbetreuer Alexander Schmiedmeier, Tobias Herrmann, Johannes Lenz, Louis Limmer, Dean Naxera, Maxi Gröppmair, Alexander Kropp, Spielertrainer Markus Weber, Felix Zehetmaier, Michael Pech, Herrenleiter Hans Faltermaier; (sitzend v l.): Fredi Neudecker, Fabian Neudecker, Lukas Petermaier, Toni Liebsch, Christoph Kressierer, Florian Ganslmeier, Marcel Güll, Peter Krystovsky, Manuel Gröber und Manuel Obermaier.  

Fußball

Fredi Neudecker: „Viele Eigengewächse – so macht’s wieder Spaß“

  • Dieter Priglmeir
    vonDieter Priglmeir
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Rückkehrer Fredi Neudecker äußert sich im Interview über den frischen Wind beim FC Eitting.

VON DIETER PRIGLMEIR

Eitting– Es herrscht ein neuer Schwung beim FC Eitting. Hereingebracht haben diesen die Alten, respektive die Rückkehrer, die einst mit den Weißblauen die Zeit in der Bezirksliga geprägt haben. Neben Trainer Markus Weber sowie Michael Pech und Tobias Herrmann ist das Fredi Neudecker. Der 28-Jährige ist nach zweieinhalb Jahren vom Landesligisten VfB Hallbergmoos zu seinem Heimatverein zurückgekehrt, wo er gemeinsam mit Rene Schäfer und Gerhard Limmer auch die U 13 trainiert.

Herr Neudecker, was waren Ihre erste Eindrücke: Was hat sich in Eitting verändert seit dem Weggang nach Hallbergmoos?

Neue Gesichter, deutlich größerer Kader. Viele Eigengewächse sind nun im Herrenbereich angekommen. Endlich! So muss es sein. Alle sind charakterlich top. So macht es wieder mehr Spaß. Das sind beste Voraussetzungen für die Zukunft.

Und inwieweit haben Sie sich verändert?

Ich bin im Zweikampf robuster und im Defensivverhalten besser geworden. Aber ich habe mich auch in meiner Persönlichkeit weiterentwickelt, bin zum Beispiel offener in der Gesprächsführung geworden. Das hilft mir natürlich auch beruflich weiter.

Die Erfahrungen in Hallbergmoos haben mir richtig gut getan.

Wie wurden Sie in Eitting aufgenommen: als zurückkehrender Sohn des Vereins oder als der Mann aus der Landesliga?

Weder noch. Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder daheim bin und jetzt im Jugend- und Herrenbereich unterstützen kann. Ich war ja auch nie ganz weg, die Verbindung ist ja nie abgerissen. Ich habe mir die Spiele angeschaut, wenn es möglich war. Außerdem ist der Verein immer ein Thema, wenn der eigene Vater der Vorsitzende ist.

Apropos Vater, wie sauer war er eigentlich, als sie damals den Verein verlassen haben?

Überhaupt nicht. Mein Vater hat mir nie im sportlichen Bereich reingeredet.

Was kann Eitting von Hallbergmoos lernen und umgekehrt?

Generell ist es schwierig, beide Clubs miteinander zu vergleichen. In Eitting ist alles kleiner und familiärer. Hallbergmoos hat sich hochgearbeitet und steht kurz vor dem Aufstieg in die Bayernliga. Beide Vereine sollten den Fokus verstärkt auf die Jugend setzen. Natürlich braucht das viel Geduld und sorgt zusätzlich für einen hohen Aufwand. Nur so können die Clubs die Zukunft absichern und gesund dastehen.

Was ist in dieser Saison noch drin?

Wir schauen nur von Spieltag zu Spieltag. Aber oberstes Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt.

Das ist aber jetzt sehr tiefgestapelt.

Nach den Vorbereitungsspielen wurden wir von der Presse in den Himmel gelobt. Aber das waren nur Tests. Punktspiele haben einen anderen Charakter. Das hat man auch in Allershausen gesehen, wo wir uns eine Halbzeit lang sehr schwer getan haben. Außerdem gilt es, sieben Neuzugänge zu integrieren.

Der Ligapokal ...

... ist ein reizender Wettbewerb für alle Vereine. Hier wollen wir soweit kommen wie möglich. Mit Langengeisling, Wartenberg und Erding haben wir eine tolle Gruppe mit harten Lokalderbys. Das zeichnet den Amateurfußball aus.

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