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KK Kompakt: Hohenpolding schenkt Isen kräftig ein - Klettham bestätigt Aufwärtstrend

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Von: Daniela Oldach

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Hohenpoldinger Jubeltraube: Torschütze Thomas Neumaier (M.) mit Alex Schmid (l.) und Thomas Hönninger.
Hohenpoldinger Jubeltraube: Torschütze Thomas Neumaier (M.) mit Alex Schmid (l.) und Thomas Hönninger. © DFI

Der FC Hohenpolding gewinnt auswärts beim TSV Isen mit 5:0. Eichenried gewinnt dank einer „seriösen Leistung“ deutlich.

„Es war ein ausgeglichenes Spiel. Berglern hat sich sehr gut präsentiert, aber wir hatten halt das Glück auf unserer Seite“, sagt TSV-Spielertrainer Leonidas Balderanos. Jubeln durften zuerst die Gäste. Nach einem Pass in die Schnittstelle jagte Sebastian Hemauer das Leder aus spitzem Winkel an den Pfosten, und von dort sprang es ins Tor (38.). Bei einem verunglückten Rückpass von Maximilian Scheckenhofer bekam Berglerns Torwart Thomas Bauer den Ball nicht richtig zu fassen, so dass das Leder im eigenen Netz landete (40.). Einen Ball in die Tiefe von Panagiotis Papadopoulos verlängerte Julian Schaumaier zur Aspis-Führung (56.). Einen Freistoß köpfte Michael Faltermeier dann zum 2:2 ein (69.). Nachdem SVE-Keeper Bauer Aspis-Goalgetter Schaumaier umgegrätscht hatte, sah er Rot, und es gab Elfmeter. Den Strafstoß verwandelte Balderanos zum 3:2 (78.). Schaumaier markierte nach Vorarbeit von Bachmeier und Balderanos das 4:2 (80.).

„Es war eine seriöse Leistung von uns, aber wir sind am Anfang schwer ins Spiel gekommen. Erst das 1:0 gab uns Sicherheit“, analysierte SVE-Trainer Stefan Huber das Spiel. Jeremy Bauer war es, der nach 25 Minuten am langen Pfosten eine Flanke annahm und ins kurze Eck verlängerte. Ein satter Strich aus 16 Metern von Philipp Traa war das 2:0 (50.). Mario Stangl markierte das 3:0 (76.). Das 4:0 machte Florian Bies per Abstauber (86.). Buch musste verletzungsbedingt schon zweimal früh wechseln, kämpfte aber über 90 Minuten. SVB-Spieler Robin Volkmer sah nach einem Foulspiel die Rote Karte (89.).

Zufrieden mit der Leistung seiner Elf war FCH-Spielertrainer Thomas Bachmaier. „Wir waren von Beginn an zur Stelle, haben Druck gemacht und spielerisch dominiert“, sagte er. Isen versuchte, in der Abwehr kompakt zu stehen und setzte auf die Fünferkette. Zudem parierte TSV-Torwart Christian Zech einige Hohenpoldinger Chancen. „Der Dosenöffner“, so Bachmaier, war der indirekte Freistoß kurz vor dem Sechzehner, den Thomas Neumaier ins kurze Eck jagte (10.). Einen Weitschuss von Max Nitzl konnte Zech nicht festhalten, und Thomas Hönninger staubte zum 2:0 ab (44.). Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste etwas unkonzentriert. Hohenpoldings Keeper Maximilian Grichtmaier klärte eine 1:1-Situation. Schön herausgespielt, legten die Hohenpoldinger durch Nitzl (62.) sowie zweimal Michael Schuster (79./88.) noch drei Treffer nach. „Isen war aber trotz des Rückstands sehr fair, es gab keine Frustfouls“, merkte Bachmaier an.

Sieben Punkte aus drei Spielen: Mit dieser Bilanz ist Kletthams Abteilungsleiter Patrick Tischer zufrieden. „Das Unentschieden geht in Ordnung. Zum Schluss war Oberding aber näher am Siegtreffer. Wir waren zweimal in Rückstand und sind zweimal zurückgekommen“, freute er sich. Mert Gül und Tobias Paulus hätten die Rot-Weißen in Führung bringen können, doch Gül traf nur den Pfosten, und Paulus’ Ball ging am Tor vorbei. Dann war der TuS am Zug. Sebastian Stemmer schob den Ball in einer 1:1-Situation mit RWK-Keeper Max Hilmer zum 1:0 ins rechte Eck (27.). Florian Simmet glich per Abstauber nach Zuspiel von Daniel Karamatic aus (39.). Ein Fernschuss von Tim Götze sprang wegen des unebenen Rasens vor Hilmer auf und ging ins Tor (57.). Das 2:2 gelang Paulus, der im Sechzehner den Ball bekam, sich drehte und die Kugel mit Links ins linke Kreuzeck hob. Oberding hatte noch zwei Lattenschüsse.

Einen Pflichtsieg fuhren die Forsterner in Hörgersdorf ein. Die Gäste waren jedoch ab der 74. Minute in Unterzahl, da Lukas Bauer die Rote Karte gesehen hatte. Beide Tore gingen auf das Konto von Manuel Graf. Das 1:0 gelang ihm kurz vor dem Pausenpfiff (43.). Das 2:0 war ein Elfmeter (75.).

Finsings Spielertrainer Thomas Bonnet haderte mit der Niederlage, „denn es wäre ein typisches Unentschieden-Spiel gewesen“. Die FCM-Führung markierte Manuel Gröber. Nachdem sich ein Finsinger Verteidiger verschätzt hatte, kam Max Henneberger an den Ball und flankte ihn zu Gröber. Der nahm mit der Brust an und jagte das Leder gegen die Laufrichtung von Keeper Tobias Forchhammer in die Maschen (11.). Einen Chip-Ball von Felix Loskot auf Thomas Obermaier jagte dieser FCM-Torwart Tobias Pfanzelt durch die Füße (13.). Nachdem sich Stefan Jell und Max Brieglmeier vorne verschätzt hatten, war Zeno Fendt alleine vor dem Tor und traf zum Moosinninger 2:1 (43.). In der zweiten Hälfte setzte Loskot den Ball aus 18 Metern knapp am Tor vorbei. Auch Marco Simml hatte kein Glück im Abschluss. Den 3:1-Endstand markierte Fendt (64.). (DANIELA OLDACH)

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