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Kurioser Spieltag in Kreisklasse 4: Nur Klettham gewinnt

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Von: Mayls Majurani

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Als einzige Kreisklassen-Mannschaft aus dem Erdinger Landkreis gewann Rot-Weiss Klettham sein Spiel am Wochenende.
Als einzige Kreisklassen-Mannschaft aus dem Erdinger Landkreis gewann Rot-Weiss Klettham sein Spiel am Wochenende. © Peter Bauersachs

In Kreisklasse 4 teilen sich die Teams offenbar gerne ihre Punkte. Nur Rot-Weiß Klettham und der FC Forstern schlagen aus der Reihe.

FC Hörgersdorf - SV Eintracht Berglern 1:1

„Ein gerechtes Unentschieden“, bilanziert Hörgersdorfs Abteilungsleiter Thomas Hollmann. In Führung gingen die Hausherren bereits in der 14. Minute durch Daniel Stadler. Nach einem flachen Ball in die Tiefe parierte Eintracht-Keeper Christian Eiba ab, Stadler versenkte den Nachschuss aus rund 14 Metern. In Minute 27 war es dann Berglerns Lucas Wastian, der laut Hollmann „genau das gleiche Tor geschossen hat“. In Halbzeit zwei war der Ball dann meist irgendwo im Mittelfeld. Chancen gab es zwar auf beiden Seiten einige, richtige Hundertprozentige blieben aber aus. „Es war sehr ausgeglichen, der eine Punkt geht in Ordnung“, sagt Hollmann.


Rot-Weiß Klettham - FC Forstern 3:2

Zwar ging der FC Forstern in Klettham nach 20 Minuten per Elfmeter durch Bastian Keilhacker in Führung, die Rot-Weißen ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Erst glich Tobias Paulus in der 39. Minute nach einem Alleingang von der Seite aus. Dann gelang Daniel Karamatic in der letzten Minute der ersten Hälfte die Führung nach einem langen Ball. Aus der Kabine kamen die Hausherren dann auch souverän zurück, Leon Ziegler erhöhte nach einem Konter allein vor dem Tor auf 3:1 (48.). Forstern gelang in der 84. Minute noch der Anschluss: Markus Estermann köpfte nach einem Eckball zum 2:3 ein. „Dann standen wir aber hinten sehr gut und haben das Ergebnis über die Zeit gebracht“, lobt RWK-Trainer Ernst Wiesmüller sein Team.

TSV Isen - TuS Oberding 1:1

In Isen gab es erst recht ruhige 45 Minuten. „Beide Mannschaften spielten abwartend“, berichtet TSV-Trainer Tiemo Wennrich. Die zweiten 45 Minuten waren dann ein offener Schlagabtausch mit einer etwas hitzigen Schlussphase. Wennrich: „Beide Seiten hatten gute Möglichkeiten.“ Das erste Tor fiel aber erst in der 77. Minute: Florian Gerbl war nach einem Abpraller vor dem Isener Tor vor allen am Ball und schoss die Gäste in Führung. „Wir haben aber nicht aufgegeben“, erzählt Wennrich stolz. Nur fünf Minuten später war es Tiago Rodrigues, der nach einem Freistoß von der Seite per Kopfball zum Ausgleich traf – „verdient“, sagt der TSV-Trainer. In der 82. Minute mussten Isens Daniel Bujok und Oberdings Bernd Lehmer nach einer Rangelei jeweils mit Gelb-Rot vom Platz. Im Anschluss hatten beide Teams noch einige Möglichkeiten, die sie allerdings nicht nutzten. „Das Unentschieden ist in Ordnung“, bilanziert Wennrich. Vor allem nach den negativen Ergebnissen in den vergangenen Wochen sei er zufrieden gewesen mit dem Kampfwillen und dem Comeback seiner Mannschaft.

TSV Aspis Taufkirchen - FC Finsing 2 2:2

„Glückwunsch an Finsing, die haben den Punkt wirklich verdient“, sagt Aspis-Trainer Leo Balderanos, fügt aber noch an: „Der Schiedsrichter hat heute unser Spiel kaputt gemacht. Das waren einfach zu viele Fehlentscheidungen auf beiden Seiten.“ Gleich zu Beginn habe Julian Schaumaier einen berechtigten Elfmeter nicht bekommen. In der 33. Minute traf dann Finsings Erhard Huber vom Elfmeterpunkt. Die Antwort darauf kam nur eine Minute später, Schaumaier traf nach einem Ball in die Tiefe. In Durchgang zwei verwandelte Finsings Alexander Huber nach einer Flanke, die Aspis-Keeper Florian Dillis durchließ, zur erneuten Führung (47.). Erneut war es Schaumaier nach einem weiteren tiefen Ball, der die Griechen wieder ins Spiel brachte (70.). Im Anschluss kassierte Taufkirchens Bernhard Neumaier innerhalb von zwei Minuten zwei gelbe Karten und musste vom Platz. Balderanos: „Einmal wegen Meckern, weil er am Trikot gezogen wurde, einmal wegen einem Foul.“ (MAYLS MAJURANI)

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