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Der FC Schwaig bleibt auch gegen Grünwald eine Heimmacht

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Schwaiger Überzahl: Hier verfolgen (v. l.) Daniel Fichtlscherer, Johannes Empl und Maxi Buchauer den Grünwalder Thomas Meyer.
Schwaiger Überzahl: Hier verfolgen (v. l.) Daniel Fichtlscherer, Johannes Empl und Maxi Buchauer den Grünwalder Thomas Meyer. © Christian Riedel

Auch die Niederlage am Vergangenen Spieltag beim SV Erlbach lässt den FCS nicht verunsichern. Eine Woche später lässt der Tabellenfünfte den Grünwäldern keine Chacne.

Schwaig – Das Schwaiger Stadion bleibt eine Festung: Am Freitagabend fuhr der FCS gegen den TSV Grünwald einen 3:1 (1:0)-Heimsieg ein. Der Gegner hat in seinem Kader viele Kicker, die bereits Regional- oder Bayernligaerfahrung haben. FCS-Coach Ben Held war also gewarnt und wollte nicht, dass seine Elf diesem spielstarken Team ins offene Messer läuft.

Schwaig begann die Partie schwungvoll und versuchte den Gästen sein Spiel aufzudrücken. Zunächst jedoch ohne größere Tormöglichkeiten. Das änderte sich in der 25. Minute: Nach einer schnellen Kombination schlenzte Hannes Hornof den Ball wunderschön aus halbrechter Position über den verdutzten TSV-Torhüter Leopold Bayerschmidt ins linke Eck. Ein Traumtor zum 1:0.

Querbalken verhindert 2:0 für dem FC Schwaig

In der 44. Minute wäre fast das 2:0 gefallen, aber Vincent Sommers Schuss aus 16 Metern streifte um Zentimeter über die Querlatte. Danach war Halbzeitpause. Und aus der kam Grünwald besser zurück. Die Gäste gaben nun richtig Gas und drängten vehement auf den Ausgleich. Schwaig verlor die Dominanz im Mittelfeld, und viele Fehlpässe spielten dem Gegner in die Karten.

In der 53. Minute wäre es fast passiert. Zunächst parierte Schwaigs Torhüter Franz Hornof überragend einen Schuss von Maximilian Stapf aus 16 Metern, den anschließenden Nachschuss von Luca Tschaidse drehte er um den Pfosten zur Ecke. Zwei unfassbare Paraden innerhalb von wenigen Sekunden. Doch aus dieser Ecke fiel der zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:1-Ausgleich. Der Ball kam zu Tschaidse am linken Strafraumeck, und dessen gefühlvolle Flanke drückte Kapitän Tobias Schöglmann über die Linie.

In einem ausgeglichen Spielabschnitt sorgte Strasser für die Führung

Nun war es ein offener Schlagabtausch. Zunächst war Grünwald mit einem gefährlichen Schuss von Tschaidse dran, danach verfehlte ein toller Volleyschuss von Ricardo Maier nach einem weiten Einwurf von Tobi Jell sein Ziel. Besser machte es in der 76. Minute Markus Strasser. Nach einem wunderschönen Pass von Sommer in die Tiefe trat Schwaigs Außenstürmer auf seine unwiderstehliche Art und Weise an, lief seinem Verteidiger davon und jagte die Kugel zur umjubelten 2:1-Führung ins lange Eck.

Grünwald reagierte wütend, doch Schwaig hielt dagegen. Zwar hatten mit Daniel Fichtlscherer, Nils Wölken und Maxi Buchauer bereits drei Innenverteidiger verletzungsbedingt den Platz verlassen, doch die Schwaiger Abwehr hielt. Kam doch ein Schuss aufs Tor, stand mit Franz Hornof ein überragender Keeper zwischen den Pfosten. In der 83. Minute wurde der eingewechselte Leon Roth von seinem Gegenspieler derart hart gegen die Bande gecheckt, dass er mit blutenden Schnittwunden das Spielfeld verlassen musste. Weil die Schwaiger schon fünfmal gewechselt hatten, mussten sie das Spiel mit nur zehn Mann beenden. Das taten sie dann mit offenem Visier und Kampfgeist bis zum Ende.

Angetrieben vom begeisterten Publikum stürmten die Schwaiger nach vorne. Mario Simak bediente Sommer, der allein aufs Tor zulief, aber nicht selbst schoss, sondern den mitgelaufenen Kevin Holzner mustergültig bediente, der den Ball aus fünf Metern Entfernung zum 3:1 über die Linie drückte. Der Rest war grenzenloser Jubel. Ein zwar etwas glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg, da die Gastgeber sich als absolute Einheit auf dem Platz erwiesen. (RAINER HELLINGER)

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